Hilfsmaßnahmen des Malteser-Orden Frankreich in Republik Zentralafrika

100.000 Menschen erhalten lebensnotwendige Hilfe

Rom, (ZENIT.org) Britta Dörre | 217 klicks

Der Malteser-Orden Frankreich berichtet, dass mehr als tausend Menschen in den letzten drei Wochen in Bangui, der Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik, zu Tode gekommen seien. Opfer der gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den bewaffneten Milizen seien hauptsächlich Zivilisten, darunter zahlreiche Kinder. Täglich würden Schulen, Krankenhäuser und Kirchen geplündert. Laut Schätzungen mussten mehr als 800.000 Menschen seit dem Beginn der Auseinandersetzungen im Dezember 2012 ihre Wohnsitze aufgeben. 68.000 Menschen flohen in benachbarte Gebiete.

Angesichts der jüngsten Gewaltwelle hat der Malteser-Orden Frankreich, der seit 30 Jahren in der Zentralafrikanischen Republik vertreten ist und dort verschiedene Einrichtungen unterhält, seine Hilfsmaßnahmen verstärkt. Vor allem Krankenhäuser und Kinderkliniken wurden mit Material versorgt, das von der Botschaft des Malteser-Ordens in Zentralafrika ausgeteilt wurde. Insgesamt 100.000 Menschen, darunter sehr viele unterernährte Kinder, erhalten lebensnotwendige Hilfe. Der Malteser-Orden kümmert sich jährlich um 3.000 unterernährte Kinder; in den Krankenhäusern des Ordens werden jährlich über 90.000 Menschen in der Zentralafrikanischen Republik medizinisch versorgt.