Hugo der Malteser (1148-1233) - Sant'Ugo Canefri da Genova

Ein Heiliger des Malteserordens

Rom, (ZENIT.org) Britta Dörre | 271 klicks

Ugo Canefri stammte aus einer adeligen Familie und wurde um 1148 in Alessandrien geboren. Mit kaum zwanzig Jahren wurde er in den Malteserorden aufgenommen und nahm am dritten Kreuzzug teil. Anschließend kümmerte er sich bis zu seinem Tod im Krankenhaus der Komturei „San Giovanni di Pré“ in Genua um Kranke. Seine ganze Fürsorge und Liebe galt den Armen und Kranken, deren Füße er wusch und für deren Bestattung er sorgte.

Dem heiligen Ugo werden verschiedene Wunder zugeschrieben: Einmal soll er aus einem Felsen eine Wasserquelle habe hervortreten lassen, um anschließend die Kleider der Kranken zu waschen. Auch soll er Wasser in Wein verwandelt und ein Schiff vor dem Untergang gerettet haben.

Über den Heiligen heißt es, er sei von kleiner Statur und mager, doch sehr stark gewesen. Auf bloßer Haut soll er einen Eisengürtel getragen haben. Sein Lebensstil sei asketisch gewesen; er habe auf einem Tisch geschlafen und das ganze Jahr über gefastet. In der Fastenzeit habe er nichts Gekochtes zu sich genommen.

Ugo Canefri starb am 8. Oktober 1233. Besonders verehrt wird er in Alessandrien, Genua und im Malteserorden.