Ich bin vergnügt

Das heutige Mittwochsgebet stammt von Eduard Mörike

Rom, (ZENIT.org) Maike Sternberg-Schmitz | 214 klicks

Eduard Friedrich Mörike wurde am 8. September 1804 in Ludwigsburg im Herzogtum Württemberg und starb am 4. Juni 1875 in Stuttgart im Königreich Württemberg. Neben seiner Tätigkeit als Lyriker der Schwäbischen Schule, war er auch als Erzähler und Übersetzer tätig. Ursprünglich war Mörike ein evangelischer Pfarrer, war aber bis zu seinem Tod nie besonders glücklich mit diesem Beruf und konzentrierte sich auf die anderen Tätigkeiten.

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Herr! Schicke, was du willst,

Ein Liebes oder Leides;

Ich bin vergnügt, dass beides

Aus deinen Händen quillt.

Wollest mit Freuden

Und wollest mit Leiden

Mich nicht überschütten!

Doch in der Mitten

Liegt holdes Bescheiden.