"In the Footsteps of the Lord"

Eine Ausstellung in Rio legt Akzent auf den Weltjugendtag

Vatikanstadt, (ZENIT.org) | 284 klicks

Zeitgleich mit dem 28. Weltjugendtag wird in Rio de Janeiro wird im „Museu Nacional de Belas Artes” in Brasilien die von der Stiftung des Päpstlichen Rates für die Laien „Johannes Paul II.“ organisierte Ausstellung „In the Footsteps of the Lord“ (Auf den Spuren des Herrn) präsentiert. Diese wurde am 9. Juli eröffnet und ist noch bis zum 12. Oktober 2013 zu besichtigen.

Ein Kommuniqué des Heiligen Stuhles beschreibt die Ausstellung als „eine Reihe von Arbeiten, Kunstobjekten und Manuskripten, die in vier Themenbereiche untergliedert sind: ‚Christus, der Weg des Heils‘, ‚Berufung und Sendung der Apostel‘, ‚Maria, der Weg zu Christus‘, und ‚Die Heiligen: Nachzuahmende Vorbilder‘. All diese Themen sind vom Motto des Weltjugendtages inspiriert: ‚Geht hin, und macht zu Jüngern alle Völker‘.“

Der Abschnitt „Christus, der Weg des Heils“ beinhaltet Arbeiten zum Leben Jesu, zur Passion und Auferstehung, zum Unglauben des Thomas und zu den Gleichnissen von der Ehebrecherin und dem barmherzigen Samariter sowie einen wichtigen Teil zur Darstellung Christi.

Die Ausstellung beginnt mit dem berühmten Mandylion von Edessa. Dieses wird als „Acheiropoíeton“ verehrt, als ein nicht von Menschenhand geschaffenes Bild, das als wahres Bild Christi betrachtet wird. Ferner können kostbare Arbeiten weiterer Künstler bewundert werden, unter anderem von Beato Angelico, Melozzo da Forlì, Leonardo da Vinci, Bernini, Correggio, Guercino und Lorenzo Lotto, dessen Werk „Christus und die Ehebrecherin“ kürzlich von den Vatikanischen Museen restauriert wurde. Ebenso wird die christologische Abbildung des Turiner Grabtuches in Form der von Secondo Pia im Jahre 1898 aufgenommenen Fotografie zu sehen sein.

Die der zweiten Abteilung zugeordneten Arbeiten sind verbunden mit dem Thema des Aufrufs an die Apostel, wie beispielsweise das von den Vatikanischen Museen entlehnte Diptychon der Heiligen Petrus und Paulus aus dem 3. und 4. Jahrhundert sowie Arbeiten von Pomarancio und de Ribera.

Der Abschnitt „Maria, der Weg zu Christus“ bietet eine Zusammenschau von Werken der westlichen und östlichen Tradition: Byzantinische Ikonen finden sich neben Pinturicchios berühmte „Madonna mit Kind“ und Arbeiten von Michelangelo, Sassoferrato und Perugino.

Der vierte und letzte Abschnitt enthält die Abbildungen der bekanntesten Heiligen.