Indien: Zehn Richtlinien zum Jahr des Glaubens

Umsetzung der Wünsche von Papst Benedikt XVI.

Rom, (ZENIT.org) | 1025 klicks

Im Jahr des Glaubens stellt die katholische Kirche in Indien „zehn grundlegende Punkte“ auf, die zur Umsetzung der von Papst Benedikt XVI. vorgegebenen Richtlinien beitragen sollen. Wie Beobachter dem Fidesdienst berichten, wurden bei einem von Bischof Aloydius Paul D’Souza für den gestrigen 29. Januar in Mangalore anberaumten Treffen für Priester, Ordensleute und Laiengläubige darauf hingewiesen, dass im Jahr des Glaubens jeder Glaubende berufen ist „Abstand von irdischen Gütern zu finden und sich für soziale Gerechtigkeit einzusetzen.“ Unter Leitung des Sekretärs der Abteilung für Menschliche Entwicklung der FABC und Franziskanerpaters Nithiya Sagayam (ofm Cap) einigten sich die Teilnehmer darauf, dass in dein einzelnen Diözesen Modalitäten und Mittel gefunden werden, die zur pastoralen Umsetzung der Inhalte des Jahres des Glaubens in den verschiedenen Umfeldern und Altersgruppen beitragen.

Dazu wurden folgende zehn Punkte aufgestellt:

1. Organisation von Kursen zur Geschichte des Glaubens für Kinder und Jugendliche, bei denen auf die Opfer hingewiesen wird, die notwendig waren, damit der Glaube in den verschiedenen Regionen wachsen konnte.

2. Schaffung von „Glaubensgruppen“, die für die Öffentlichkeitsarbeit in den Diözesen zuständig sind und dabei Vereine, Senioren, Jugendliche und Familien ansprechen.

3. Hilfsprogramme für Bedürftige mit Unterstützung freiwilliger Helfer.

4. Schaffung von „Friedensgruppen“, die sich für die Förderung der Einheit und der Aussöhnung in Familien und Gemeinden einsetzen.

5. Feier eines „Tags des Friedens“ für Eltern, Ehepaare, Jugendliche und Frauen.

6. Erarbeitung konkreter Aktionspläne, die das Engagement für die Armen und Unterdrückten fördern.

7. Schaffung von guten Beziehungen zu Beamten auf lokaler Ebene.

8. Eucharistische Anbetung in allen Kirchen.

9. Besonderer Augenmerk für junge Familien, Migranten und Kranke.

10. Präsentation der Fastenzeit als „Zeit der Verwandlung“ mit dem Schwerpunkt der Aussöhnung zwischen einzelnen Personen, Familien und Gemeinden.