Inklusive Seelsorge

Neues Projekt im Bistum Trier

Rom, (ZENIT.org) Britta Dörre | 223 klicks

Das Bistum Trier wartet mit einer sehr begrüßenswerten Neuheit auf, der „inklusiven Seelsorge“. Hauptamtlich werden sich insgesamt sechs Mitarbeiter der Behindertenseelsorge widmen. Vier Pastoralreferenten, eine Gemeindereferentin und ein Priester sind an dem Projekt beteiligt, das allen Menschen Zugang zur Seelsorge gewährleisten soll.

Brigitte Scherer, zuständig für die Behindertenseelsorge im Bistum Trier, erklärte: „Es geht dabei nicht um etwas flächendeckendes und einheitliches, sondern um ein buntes und vielfältiges gemeindliches Leben. … Jeder kann und soll mitmachen.“

Besonderes Anliegen der Initiatoren ist es, dass das Seelsorgeangebot allen zugänglich gemacht wird. Deshalb sollen bestehende Angebote weiter ausgebaut, verbessert werden und mit neuen Idee angereichert werden. Vorgesehen sind ebenso spezielle Gottesdienstangebote oder auch die gemeinsame Freizeitgestaltung behinderter und nicht behinderter Menschen. In Deutschland ist bei rund zehn Prozent der Einwohner eine Behinderung anerkannt.