Irak: Eine Kirche zerstört, eine zweite in eine Moschee umgewandelt

| 482 klicks

BAGDAD, 5. Juni 2007 (ZENIT.org).- Nach dem Attentat auf P. Ragheed Ganni und drei Diakonen am 3. Juni in der nordirakischen Stadt Mosul ist eine Kirche im Bezirk Dora der irakischen Hauptstadt Bagdad zur Zielscheibe von Terroranschlägen geworden. Eine andere Kirche soll nach Angaben der Nachrichtenagentur Aina in eine Moschee umgewandelt worden sein.



Beim Gotteshaus, das angegriffen wurde, handelt es sich um die Kirche vom heiligen Johannes dem Täufer, deren Wächter offensichtlich ermordet wurden. Die Kirche, die zu einer Moschee wurde, ist die Kirche vom heiligen Jakob in der Gegend vom Hay Al Asya. Wie aus dem Blog „Bagdadhope“ der irakischen Christen hervorgeht, ist diese Kirche bei den Terroranschlägen, die sich im Jahr 2004 auch gegen vier andere Kirchen in Bagdad richteten, zerstört worden.