Irak: Vier entführte Christen sind frei

Zusammenarbeit von Christen und Muslimen wurde belohnt

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KIRKUK, 12. Juli 2007 (ZENIT.org).- Die vier Christen, die am 4. Juli in der nordirakischen Ortschaft Emerli entführt wurden, sind frei. Das bestätigte der Erzbischof von Kirkuk, Louis Sako.



Georges Isaak, sein Sohn Stuart, Shaqat Youssif und Martin Yacoub „erfreuen sich bester Gesundheit und sind Gott für ihre Rettung dankbar“, berichtete Bischof Sako, der Oberhirte der chaldäischen Christen im Irak, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur „SIR“ der italienischen Bischofskonferenz.

Die Freilassung der vier chaldäischen Christen ist das Ergebnis einer gemeinsamen Initiative von Christen und Muslimen, die mit den Entführern verhandelt hatten. Erzbischof Sako und der muslimische Imam von Kirkuk leiteten die Vermittlungstätigkeit.