Iran: Caritas hilft Erdbebenopfern

| 255 klicks

BAM, 23. Februar 2005 (ZENIT.org).- Nach dem verheerenden Erdbeben mit Stärke 6,4 auf der Richterskala in der iranischen Provinz Kerman, dem nach aktuellen Berichten zufolge an die 500 Menschen zum Opfer gefallen sind, läuft der Hilfseinsatz der iranischen Caritas im Katastrophengebiet auf Hochtouren.



Von Bam aus, einer Stadt, die bereits im Dezember 2003 von einem schweren Erdbeben heimgesucht worden war, machte sich ein Caritas-Hilfstrupp in die 250 Kilometer entfernt gelegene Stadt Zarand auf. In der Nähe der schwer beschädigten Stadt, in der rund 130.000 Einwohner leben, lag das Epizentrum des Erdbebens. Sie liegt rund 700 Kilometer südöstlich von Teheran.

Mohamed Ali Karimi, Gouverneur von Kerman, sprach unmittelbar nach der Katastrophe von Hunderten von Verletzten. Die iranische Nachrichtenagentur "Irna" meldete am Mittwochmorgen, es seien 1000 Verletzte. Aus Angst vor Nachbeben übernachten zahlreiche Iraner trotz Kälte im Freien oder in Zelten.