Irische Bischöfe: Unterstützung für Missbrauchsopfer

Analyse des neuen Berichts und Überprüfung der verschiedenen Einrichtungen

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MAYNOOTH, 26. Mai 2009 (ZENIT.org).- „Sorgfältig bedenken“ wollen die irischen Bischöfe die Ursachen von Kindesmissbrauch in katholisch geführten Schulen Irlands.



Die zwölf Mitglieder des Ständigen Rates der Irischen Bischofskonferenz, die gestern, Montag, zur Vorbreitung der nächsten bischöflichen Vollversammlung in Maynooth zusammenkamen, begrüßten den kürzlich veröffentlichten umfassenden Bericht über die Missbräuche in von katholischen Orden geführten Schulen, die bis in die 1930er-Jahre zurückreichen. Der Bericht sei „ein bedeutsamer Schritt, um die Wahrheit festzustellen und den Stimmen der noch lebenden Missbrauchsopfer Gehör zu verschaffen“, so die Hirten.

„Wir bitten jene um Entschuldigung, die so gewaltsam in ihrer Kindheit missbraucht worden sind“, betonten die Bischöfe. Nun sei es nötig, dass die Kirche „analysiere, wie und warum es einem so missbräuchlichen Umfeld gestattet war, sich zu entwickeln“. Die Mitglieder des Komitees forderten, dass die Opfer unterstützt werden müssten und dass darüber hinaus für Kinder generell eine echte „Zivilisation der Liebe“ gefördert werden müsse, damit diese die bestmögliche Fürsorge und den besten Schutz erhielten.