Israel: Vandalismus gegen Kloster verurteilt

Harte Worte des Israelischen Ministerpräsidenten und der Botschaft beim Heiligen Stuhl

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Von Anita Bourdin

ROM, 13. Dezember 2012 (ZENIT.org). - Der israelische Ministerpräsident und die israelische Botschaft beim Heiligen Stuhl verurteilen den Vandalismus gegen einen armenischen Friedhof und ein orthodoxes Kloster in Jerusalem.

„Die israelische Botschaft beim Heiligen Stuhl verurteilt aufs Härteste die Vandalismus-Aktionen gegen das Heilig-Kreuz-Kloster, die am 11. Dezember in Jerusalem stattgefunden haben“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Und weiter: „Wir sind betrübt über diese Verhaltensweisen, die im völligen Gegensatz zu den Werten und zur Tradition Israels stehen.“

Die israelische Botschaft zitierte eine Erklärung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, der die „gewaltsamen Aktionen“, die sich in der Nacht vom 11. auf den 12. Dezember sowohl in Jerusalem als auch in Ramallah zugetragen hatten, als „abscheulich“ bezeichnete.

„Die Werte der jüdischen Kultur, zu denen wir erzogen wurden und die wir unseren Kindern beibringen, damit sie sie übernehmen, lehnen diese Art von Benehmen völlig ab“, so der Ministerpräsident.

Netanjahu erklärte, dass „Kultusfreiheit für alle Religionen“ in Israel immer gewährleistet sein werde. Desweiteren versicherte er, die „verächtlichen“ Täter dieses „Verbrechens“ würden vor Gericht gestellt werden.

Das lateinische Patriarchat von Jerusalem teilte den polizeilichen Befund mit, demzufolge „am Morgen des 12. Dezember Graffiti mit antichristlichen und blasphemischen Sprüchen auf den Türen eines Friedhofs und auf den Mauern eines Klosters in Jerusalem aufgefunden wurden.“ Diese Graffiti seien in hebräischen Buchstaben auf den Türen eines armenischen Friedhofs und der Umfriedungsmauer eines griechisch-orthodoxen Klosters angebracht worden; außerdem seien einigen in der Nähe parkenden Autos die Reifen aufgeschnitten worden.

[Übersetzung des französischen Originals von Alexander Wagensommer]