Israelische und palästinensische Kinder haben das Recht auf ein Leben ohne Angst und Gewalt

Aufruf von "Save the Children"

Rom, (ZENIT.org) Britta Dörre | 144 klicks

Die Kinderrechtsorganisation „Save the Children“ forderte den sofortigen Stop der Gewalt in der Gaza-Zone. Isrealische und palästinensische Kinder seien unschuldige Opfer des gewaltsamen Konflikts und hätten das Recht auf eine Leben ohne Angst.

Der Gewaltspirale in der Gaza-Zone und im Süden Isreals müsse ein Ende gesetzt werden. Unschuldige Erwachsene und Kinder würden Opfer von Gewalt und verlören ihr Leben. Laut Angaben von Mitarbeitern von „Save the Children“ vor Ort ist die Zivilbevölkerung terrorisiert. Vor allem Kinder erlitten Traumata. Es gebe keine sicheren Orte, wohin die Familien vor den Bomben fliehen könnten.
„Es sind immer unvermeidbar die Kinder, die die schlimmsten Auswirkungen bewaffneter Konflikte erleiden müssen“, so David Hassell, Co-Direktor von „Save the Children“ in den besetzten Gebieten in Palästina. „Israelische und palästinensische Kinder haben das Recht, frei von der ständigen Angst vor Feuerbeschuss zu leben.“

„Save the Children“ fordert deshalb von den beteiligten Parteien, sich um eine gewaltfreie Lösung des Konflikts zu bemühen.

Papst Franziskus hatte am 8. Juni 2014 den israelischen Präsidenten Shimon Peres und den Palästinenser-Präsidenten Mahmoud Abbas im Vatikan zu einem Friedensgebet für den Nahen Osten empfangen. Im Twitter vom selben Tag hatte er die Gläubigen eingeladen: „Heute bitte ich alle Menschen guten Willens, sich mit uns im Gebet für den Frieden im Nahen Osten zu verbinden.“