Italienische Weihnachtstraditionen - Der Weihnachtsbaum

Am 8. Dezember wird geschmückt

Rom, (ZENIT.org) Maike Sternberg-Schmitz | 528 klicks

Während der Weihnachtsbaum in Deutschland untrennbar mit dem 24. Dezember, dem Heiligen Abend, verbunden ist, wird er in Italien bereits am 8. Dezember, dem Fest der „Immacolata“, dem Hochfest der Unbefleckten Empfängnis (auch: Mariä Empfängnis), in den vorweihnachtlichen Wohnungen aufgestellt und geschmückt.

Äußerst selten erleuchten dabei echte Kerzen den Weihnachtsbaum, denn auch diese Tradition gibt es in Italien nicht, sondern viele Lichterketten sorgen für eine festliche Stimmung. Auch ist der Baum meist kein echter, allein schon bedingt durch den Mangel an „Nordmanntannen“ in den italienischen Wäldern, so dass der Baum aus Plastik keinesfalls einen Frevel darstellt.

In Italien hat der Weihnachtsbaum noch eine relativ junge Tradition, die erst Ende des 19. Jahrhunderts importiert wurde. Königin Margarethe von Italien ließ in ihrer Königlichen Residenz in Rom, dem Quirinalspalast, einen Weihnachtsbaum nach nordeuropäischem Vorbild aufstellen und begründete damit die Tradition des Weihnachtsbaumes in Italien.