Japan: Benedikt XVI. begrüßt Kooperation zwischen den Religionen
25. Jahrestag des Treffens der Religionen am Hiei-zan
| 535 klicks
ROM, 21. August 2012 (ZENIT.org). - Benedikt XVI. begrüßt die Kooperation zwischen „Menschen verschiedenen Glaubens“, für „das Wohl der menschlichen Person“ in ihrer Gesamtheit.
Der Papst schickte eine Botschaft dieses Inhalts an Kojun Handa, den Obersten Mönch des japanischen Tendai-Buddhismus, anlässlich des 25. Jahrestags des ersten interreligiösen Gebetstreffens auf dem Berg Hiei-zan bei Kyoto, Japan.
Verlesen wurde die Botschaft von Msgr. Pier Luigi Celata, Vize-Kardinalkämmerer der katholischen Kirche und emeritierter Sekretär des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog, der Anfang August nach Japan reiste, um an diesem Treffen teilzunehmen. Benedikt XVI. teilte mit, er sei sehr erfreut über diese jährlichen Religionstreffen, die „dem Geist des historisch bedeutsamen Treffens in Assisi im Jahr 1986 folgen, das der selige Johannes Paul II. gewollt hatte.“ Er versichere die Teilnehmer seines „guten Willens“ und seiner „Freundschaft“.
Tatsächlich, so der Papst, sei „der Einsatz für den Frieden seitens der führenden Persönlichkeiten der verschiedenen Religionen von größter Bedeutung.“
In diesem Zusammenhang erinnerte der Papst an „die aktive Rolle“ der Religionsführer bei der Hilfe für die Opfer des Erdbebens und Tsunamis von 2011 im Norden Japans. „Dieses tragische Ereignis hat gezeigt, wie Menschen verschiedenen Glaubens für das Wohl der menschlichen Person zusammenarbeiten können“, so Benedikt XVI.
Der Heilige Vater sagte, er sei „zuversichtlich“, dass das Gebetstreffen „eine größere Solidarität und Bereitschaft zu gegenseitiger Hilfe“ fördern werde.
[Übersetzung des französischen Originals von Alexander Wagensommer]


Kommentiere