Johanna Gräfin von Westphalen: Wir brauchen einen Baby-Rettungsschirm

Er kostete nur einen winzigen Bruchteil des Euro-Rettungsschirms

| 925 klicks

ROM, 20. November 2012 (ZENIT.org). – Frauen helfen und damit Kinder retten: Dazu ruft Johanna Gräfin von Westphalen in dem Stiftungsbrief der Stiftung „Ja zum Leben“, deren Vorsitzende sie ist, auf:

„Wir lesen in diesen Tagen immer wieder vom Euro-Rettungsschirm (ESM), von der Notwendigkeit, alles zu unternehmen, damit die europäische Währung nicht stirbt. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir dringend einen umfassenden Baby-Rettungsschirm bräuchten, damit sich die Schwangeren in Not durch beste Beratung und konkrete Hilfe für ihr Kind entscheiden können. Er würde übrigens nur einen winzigen Bruchteil des ESM kosten. Der Staat hat zwar mittlerweile den demographischen Niedergang registriert, ist aber immer noch nicht bereit, das Naheliegende zu tun, nämlich den Frauen zu helfen und die Kinder zu retten, die bereits unterwegs sind. Da müssen wir Bürger handeln. Denn es zerreißt einem das Herz, wenn man in den Internetforen lesen muß: „Es ist der größte Fehler meines Lebens, aber ich sehe einfach keinen Ausweg.“ Lassen Sie uns gemeinsam einen Baby-Rettungsschirm errichten. Mit Ihrer Hilfe ist das keine Utopie. Die dankbaren Rückmeldungen der Mütter, denen wir in der entscheidenden Phase haben helfen können, spornen uns umso mehr an."

Die Stiftung hat im Jahr 2011 die 1000plus-Kampagne „Lebenspotentiale“ mit Postkarten, Plakaten und Kalendern gestartet. Da die Reaktion auf den 1000plus-Kalender im vergangenen Jahr überwältigend groß war, ist bereits jetzt der neue 1000plus-Kalender erschienen, zusammen mit aktuellen Postkarten- und Plakatmotiven von „Abtreibungsausstieg jetzt!“ 

Kalender, Postkarten, Plakate und Aufkleber hier!

Die Beratungshotline für ungewollt schwangere Frauen von 1000plus: „Das Wichtigste ist, dass jede Frau, die bei uns anruft, die Aufmerksamkeit und Achtung bekommt, die sie braucht. Wir wollen da sein. Im Gespräch die vielen Gefühle, Gedanken und Fragen sortieren helfen: ‚Wie geht’s weiter? Wo muß ich hin? Worauf muß ich jetzt besonders achten? Was muß ich als nächstes machen?' Fachliche Kompetenz, Einfühlungsvermögen und Respekt – das sind die Eckpfeiler, an denen wir ‚Pro-Femina-Beratung' festmachen“,  so das Beratungsteam von Pro Femina.[jb]

Kostenlos erreichbar:

Aus Deutschland: 08000-60 67 67

Aus Österreich und der Schweiz: 00 8000-60 67 670