Johannes Paul II. ermutigt Cursillo-Bewegung

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ROM, 27. Januar 2005 (ZENIT.org).- Im Anschluss an die traditionelle Mittwochsaudienz hat Johannes Paul II. einige Priester begrüßt, die an einem Treffen der vergangenen Juni offiziell anerkannten "Cursillo"-Bewegung in Rom teilgenommen haben. Begleitet hat sie Bischof Antonio Lanfranchi aus der italienischen Diözese Cesena.



Weltweit gibt es den "Cursillo" [das spanische Wort für "Kleiner Kurs", Anm. d. Red.] in über 800 Diözesen in rund 60 Ländern der Welt. Geschätzte fünf Millionen Menschen profitieren davon. Die Grundidee dieser Bewegung ist einfach: In einer dreitägigen Einkehr, einem "kleinen Kurs" des Glaubens, werden die Grundwahrheiten des christlichen Glaubens aufgefrischt und die Beziehung zu Gott vertieft.
Daraus kann in der Folge eine Cursillo-Gemeinschaft entstehen, deren Mitglieder sich regelmäßig treffen, um einander im Gebet, im Studium und in sonstigen Tätigkeiten zu helfen.

Den ersten von der Kirche offiziell anerkannten "Cursillo" veranstalteten spanische Jugendliche von der Katholischen Aktion im Januar 1949 auf der spanischen Insel Mallorca, um ihren Besuch des spanischen Wallfahrtsorts Santiago de Compostela vorzubereiten. Ausschlaggebend war ihre Erfahrung einer bestehenden tiefen Kluft zwischen den Wünschen Gottes und der Kirche und der Alltagspraxis vieler Christen. Diese wollten sie dank einer dreitägigen Glaubensvertiefung schließen helfen.

Weitere Informationen unter Cursillo.