Jordan Mai

Laienbruder

Rom, (ZENIT.org) Maike Sternberg-Schmitz | 258 klicks

Jordan Mai wurde am 1. September 1866 in Buer, heute ein Stadtteil von Gelsenkirchen in Nordrhein-Westfalen, geboren und starb am 20. Februar 1922 in Dortmund. Jordan Mai – mit Taufnamen Heinrich – war gelernter Sattler und trat 1894 als Laienbruder in den Franziskanerorden ein. Er sah es als seine Berufung an, stellvertretend Sühne für die Sünden anderer zu leisten. Als in der Nacht vom 20. auf den 21. Januar 1922 in der Kirche seines Klosters in Dortmund der Tabernakel ausgeraubt worden war, sagte er: „Für diesen Gottesraub opfere ich mein Leben. Heute in einem Monat wird Gott mich holen“, was tatsächlich geschah.

Umgehend setzte die Verehrung von Jordan Mai ein. Als seine Gebeine 1950 übertragen wurden, nahmen daran fast 100.000 Menschen teil. Bis heute kommen Tausende zu seinem Gedenktag in die Dortmunder Franziskanerkirche.