José Gabriel del Rosario Brochero, genannt "El Cura Gaucho" (1840-1914)

Seligsprechung am 14. September

Rom, (ZENIT.org) Britta Dörre | 497 klicks

José Gabriel del Rosario Brochero wurde am 16. März 1840 in Villa del Tránsito als viertes von zehn Kindern geboren. Mit sechzehn Jahren trat er in das Seminar „Nostra Signora“ in Córdoba ein. 1866 wurde er zum Priester geweiht. Als ein Jahr später, 1867, in der Provinz Córdoba eine Cholera-Pest ausbrach, kümmerte sich der Selige unermüdlich und aufopferungsvoll um die Kranken. 1868 erhielt er seine eigene Pfarrei, Sant’Alberto. Hier setzte sich José für die Evangelisierung der Bevölkerung, die Krankenfürsorge und die Verbesserung der Infrastruktur in Córdoba ein. Seinen Beinamen „Cura Gaucho“ erhielt er, weil er sich stets zu Pferde fortbewegte. José Gabriel del Rosario Brochero, der ein Philosophiestudium absolviert hatte, besaß die große Gabe, die Menschen mit einfachen Worten erreichen zu können. Besonderen Wert legte er auf spirituelle Übungen.

Der Selige, der im Alter an Lepra erkrankt war, starb am 26. Januar 1914; ihm zu Ehren nahm seine Geburtsstadt Villa del Tránsito den Namen Villa Cura Brochero an.

1968 wurde der Heiligsprechungsprozess eingeleitet. 2004 wurde José Gabriel del Rosario Brochero vom seligen Johannes Paul II. als verehrungswürdig erklärt. Am 20. Dezember 2012 unterzeichnete Benedikt XVI. das Dekret der Seligsprechung, die am 14. September 2013 erfolgte.