Jugendliche Fackelträger der Schönstattbewegung laufen 1.500 km für den Glauben

Initiaitive „Es ist Dein Weg" zeigte auf, das der Glaube bewegt

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ROM, 1. September 2009 (ZENIT.org).- Heute sind 37 jugendliche Fackelträger der Schönstattbewegung nach einem zehntägigen Staffellauf unter dem Motto „Es ist Dein Weg" in Rom angekommen. Sie werden auf dem Petersplatz einlaufen. „Wir haben eine Sondergenehmigung beantragt. Noch ist sie aber nicht erteilt", heißt es seitens des Trägerkreises. Morgen, Mittwoch, werden die jungen Mitglieder der Schönstatt-Mannesjugend an der Generalaudienz von Papst Benedikt XIV. teilnehmen, bei der sie ihre Plätze in den vorderen Reihen einnehmen werden. Mit der ambitionierten Aktion wollten sie den Beweis erbringen, dass der Glaube auch junge Menschen tatsächlich bewegt.

Von Schönstatt, einem Ortsteil des Städtchens Vallendar bei Koblenz aus, ging der Lauf los. Hier steht das Zentrum der „Schönstatt-Bewegung", die im Jahr 1914 von Pater Josef Kentenich gegründet wurde. Der 1.500-Kilometer-Lauf in zehn Tagen nach Rom sollte das Licht des Glaubens symbolisieren, das in das Herz der katholischen Kirche getragen wird.

Die Route verlief von Schönstatt aus durch ganz Süddeutschland über die Schweizer Alpen, in Oberitalien am Comer See vorbei und schließlich an der Westküste Italiens entlang nach Rom. In einem eigens dafür eingerichteten Online-Tagebuch finden sich die Kommentare der Sportler.

„Jeder der 37 Teilnehmer trug die Fackel über zehn Kilometer am Stück und wurde dabei von den Läufern des Tages in einem Kleinbus begleitet“, erklärt Arnulf Rausch, Vater eines Fackelläufers gegenüber ZENIT. „Die übrigen Männer sorgten für den Auf- und Abbau der Zelte, für das Essen oder erholten sich von den Strapazen“, so Rausch, der mit seiner Frau unbedingt beim Einlauf der Jugendlichen in Rom sein wollte.

„Jeden Morgen um vier Uhr begann eine neue Etappe. Ein Jahr lang hatten sich die Jugendlichen und ihre Begleiter auf das Ereignis vorbereitet. Per Handy haben sie begeistert von ihrem Pilgerweg berichtet.“