Junge Spanier bringen die Marienikone des WJT nach Rom zurück

Kaplan erwartet reiche Früchte des Sommerereignisses

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Von Mercedes De La Torre

Rom, 19. Dezember 2011 (ZENIT.org). – Zum Anlass des traditionellen Treffens Papst Benedikts XVI. mit den Studenten am vergangenen Donnerstag kehrte die Weltjugendtags-Marienikone aus Madrid nach Rom zurück.

Das Bildnis der Jungfrau „Sedes Sapientiae“ (Sitz der Weisheit) war als Vorbereitung des WJT 2011 durch ganz Spanien gereist.

Der spanische Pater Angel Alba, Mitglied der Studentenpastoral des Vikariates von Rom sprach mit ZENIT über die Bedeutung dieses Ereignisses.

Die Ikone wurde von einer spanischen Delegation aus Madrid und einer Gruppe spanischer Studenten in Rom zurückgebracht. Der spanische Kaplan erklärte, das „vier Professoren, ein Kaplan und einige Universitätsstudenten aus Madrid zusammen mit einer ‚Erasmus‘-Gruppe [Studenten mit einem Erasmus-Stipendium in einem europäischen Land] nach  Rom gekommen waren. Einige von ihnen sind Mitglieder in Kirchenbewegungen wie dem Neokatechumenat und anderen Stiftungen wie der ‚Katholischen Aktion‘. Nachdem sie von diesem Ereignis hier erfahren hatten, kamen sie bereitwillig zusammen, um mit den anderen Universitätsstudenten zu beten.“

P. Alba sagte über die Früchte des WJT in Madrid: „Ich denke, wir müssen alle noch abwarten, um alles in seiner Gesamtheit zu erkennen, was der WJT für die Kirche in Spanien bedeutet hat. Denken Sie nur daran, dass es ein Ereignis war, das kleine Dörfer tangiert hat, in denen die Jugendpastoral vorher keine Anziehungskraft besaß, und dass durch dieses Ereignis und die Möglichkeit, Menschen aus anderen Ländern wie Lateinamerika aufzunehmen, ein besonderer Enthusiasmus entwickelt wurde.“

„Ich meine, dass es noch zu früh ist, eine genauere Beurteilung der Situation zu leisten“, erklärte er und fügte hoffnungsvoll hinzu: „Die Früchte werden, denke ich, reich und im Übermaß wachsen.“

Pablo López Molina-Niñirola, ein spanischer Student in Rom und Mitglied der Jugenddelegation der Ikone, nannte es ein großes Privileg, an dem Ereignis teilnehmen zu dürfen und die Jungfrau zu tragen, die bereits so viele Teile der Welt besucht hat. Er beschrieb den WJT als „eine kleine Oase in der Wüste“ inmitten eines Sommers intensiver Studien „die Möglichkeit zu haben, den Glauben mit so vielen jungen Menschen zu leben.“

María del Pilar Alcolea Pina aus der Hauptstadt Murcia und ebenfalls Studentin in Rom und Teil der Gruppe stellte fest, dass es „eine glückliche und einmalige Chance ist, in Rom zu sein und aktiv in der Kirche teilzunehmen und die Marienikone zu tragen.”

Alcolea Pina hob besonders die Bedeutung dieses Ereignisses für ihr Leben hervor: „In meinem täglichen Leben schaue ich den Herrn immer an, um zu sehen, was er von mir will. Dies mache ich weiterhin als ‚Erasmus‘-Student, zudem wird noch mein Horizont erweitert, denn ich predige das Evangelium und die frohe Botschaft der ganzen Welt, gerade in dieser internationalen Umgebung. Ich kann vermitteln, dass Gott in Jesus Christus lebendig ist und dass wir in diesem Leben glücklich sein können.“

[Übersetzung aus dem Englischen von Jan Bentz]