Kardinal Bertone wird Abschlussfeiern zum 90-Jahr-Jubiläum von Fatima (Portugal) vorstehen

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ROM, 16. August 2007 (ZENIT.org).- Benedikt XVI. hat Kardinal Tarcisio Bertone SDB, den Staatssekretär des Vatikans, dazu beauftragt, am 12. und 13. Oktober in seinem Namen an den Abschlussfeiern zum 90. Jahrestag der Marienerscheinungen in Fatima (Portugal) teilzunehmen.



In der „Cova da Iria“ bei Fatima (130 Kilometer nördlich von Lissabon) erschien die Mutter Jesu den drei Hirtenkindern Maria Lucia dos Santos (1907-2005), Francisco Marto (1908-19) und Jacinta Marto (1910-20) zum ersten Mal am 13. Mai 1917. Es folgten fünf weitere Begegnungen. Die letzte fand am 13. Oktober desselben Jahres statt.

Die Jungfrau Maria trug den Kindern auf, den Rosenkranz zu beten und ihren Mitmenschen den Ruf zu Umkehr und Buße zu verkünden. Die Kirche gedenkt der von Papst Johannes Paul II. selig gesprochenen Francisco und Jacinta Marto jedes Jahr am 20. Februar. Die Gebeine der letzten Zeugin der Erscheinungen – Schwester Maria Lucia von Jesus und dem Unbefleckten Herzen starb am 13. Februar 2005 im Alter von 97 Jahren – wurden im vergangenen Jahr vom Karmel in Coimbra in die Wallfahrtskirche von Fatima (Portugal) überführt.

Bei der letzten Marienerscheinung sahen zehntausende gläubige und ungläubige Menschen das so genannte „Sonnenwunder“: Die Sonne nahm an Größe zu, drehte sich immer schneller um die eigene Achse und verschleuderte dabei grüne, rote, gelbe, violette und blaue Strahlenbündel, die die ganze Landschaft in phantastische Farben tauchten.

Die „Dame“, wie sie von den Hirtenkindern genannt wurde, sagte bei dieser Gelegenheit zu Lucia: „Ich bin die Königin des Rosenkranzes und möchte dir sagen, dass hier eine Kapelle zu meiner Ehre erbaut werden soll und dass man weiterhin täglich den Rosenkranz bete.“