Kardinal Filoni: Mission bedeutet Radikalität des Evangeliums vermitteln

Vollversammlung der Päpstlichen Missionswerke in Rom begonnen

Rom, (ZENIT.org) | 419 klicks

„Viele, die hier anwesend sind, arbeiten in dramatischen Situationen der Verfolgung und leiden unter Armut, Gewalt und Konflikten sowie unter einer Ausgrenzung in den eigenen Ländern“, so Kardinal Filoni in seiner Eröffnungsansprache bei der Vollversammlung der Päpstlichen Missionswerke, die vom 13. bis 18. Mai in Rom tagt.

„Diese Situationen wirken sich oft auch auf die Tätigkeit der Päpstlichen Missionswerke aus“, so der Kardinal gegenüber dem Fidesdienst.

Der Präfekt sprach im weiteren Verlauf seine Rede über die Identität und den Geist der Päpstlichen Missionswerke als Einrichtung im Dienst der Mission in aller Welt.

Abschließend betonte er unmissverständlich: „Wir müssen neue Wege der Evangelisierung gehen: dazu müssen wir darüber nachdenken, wie man den heutigen Menschen die christliche Botschaft vermitteln kann, damit er darin eine Antwort auf die eigenen Fragen erkennt und die Kraft für das eigene solidarische Engagement. Was uns bei unserer missionarischen Tätigkeit antreiben muss, ist unser Glaube. Wir müssen uns wieder die einfache Radikalität des Evangeliums zu Eigen machen, damit unsere apostolische Tätigkeit fruchtbar sein kann und als Missio Dei erkannt wird“.

Die Vollersammlung der Päpstlichen Missionswerke tagt vom 13. bis 18. Mai. An der Versammlung nehmen Nationaldirektoren der Päpstlichen Missionswerke aus rund 150 Ländern teil.