Kardinal Martino: Folter gehört bekämpft

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2. November 2007 (ZENIT.org).- Zur Verteidigung der Menschenrechte und insbesondere zum Einsatz für die Abschaffung der Todesstrafe hat Kurienkardinal Renato Martino aufgerufen.



Während einer Begegnung mit der Präsidentin der Internationalen Föderation der „Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter“ (ACAT), Sylvie Bukhari-de Pontual, betonte der Präsident des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden in der vergangenen Woche: „Die Christen sind dazu berufen, zur Verteidigung der Menschenrechte und zur Abschaffung von Todesstrafe, Folter und anderer grausamer, unmenschlicher oder herabwürdigender Behandlungen beziehungsweise Bestrafungen zusammenzuarbeiten, die in Friedenszeiten und im Kriegsfall gegen den Menschen eingesetzt werden.“

Alle angeführten Praktiken sind nach Worten des Kardinals „schwerwiegende Verbrechen gegen die menschliche Person, geschaffen nach Gottes Abbild, und ein Skandal für die Menschheitsfamilie im 21. Jahrhundert“.