Kardinal Martino, „Pilger des Friedens“ 2006

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SALERNO, 24. November 2006 (ZENIT.org).- Das Internationale Friedenszentrum in Assisi hat Kardinal Renato Martino den Titel „Pilger des Friedens“ 2006 verliehen.



Die Auszeichnung gilt prominenten Persönlichkeiten, die sich auf internationaler Ebene für Freundschaft und Solidarität einsetzen.

Kardinal Martino, Präsident des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden und des Päpstlichen Rates der Seelsorge für die Migranten und Menschen unterwegs, nahm die Auszeichnung am Donnerstag in seiner Geburtsstadt Salerno entgegen. Am selben Tag feierte der Kurienkardinal seinen 74. Geburtstag.

Zu den Preisträgern der vergangenen Jahre gehören unter anderem Michail Gorbatschow, Papst Johannes Paul II. oder Mutter Teresa von Kalkutta.

Kardinal Martino wurde für seine jahrzehntelange Arbeit geehrt. Zunächst hatte er als Apostolischer Nuntius gearbeitet und anschließend für weitere 16 Jahre als offizieller Vertreter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen in New York. Gegenwärtig leitet er zwei Päpstliche Räte.

Die Preisverleihung, an der Verantwortungsträger aus Staat und Kirche teilnahmen, fand in der Kirche zur Unbefleckten Empfängnis statt. Dort hatte der junge Renato Martino vor 60 Jahren den Habit des dritten Ordens der Franziskaner entgegengenommen.