Kardinal Marx feiert diözesanen Bußgottesdienst

Beichtmöglichkeit bei Feier der Versöhnung in der St.-Michaels-Kirche in der Münchner Fußgängerzone

München, (Erzbistum Muenchen und Freising) | 266 klicks

Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, feiert am Donnerstag, 3. April, um 18 Uhr den zentralen diözesanen Bußgottesdienst in der Jesuitenkirche St. Michael, Neuhauser Straße 6, Fußgängerzone. Während dieser Feier der Versöhnung besteht die Möglichkeit, im Beichtstuhl oder im Gesprächszimmer zu beichten und das Sakrament der Versöhnung zu empfangen. Als Beichtväter wirken unter anderem Weihbischof Bernhard Haßlberger und Domkapitular Lorenz Kastenhofer mit.

Auch viele Pfarreien bieten den Gläubigen Gelegenheit, sich in Bußgottesdiensten und durch den Empfang des Sakramentes der Versöhnung auf das Osterfest vorzubereiten. In München wird beispielsweise am Mittwoch, 2. April, um 19 Uhr in St. Bonifaz, Karlstraße 34, und am Freitag, 4. April, um 19 Uhr in St. Andreas, Zenettistraße 44, ein Bußwortgottesdienst gefeiert. Am Mittwoch, 9. April, findet um 19 Uhr in St. Anna, St.-Anna-Platz 19, und in St. Sylvester, Biedersteiner Straße 1, ein Bußgottesdienst statt. Im Liebfrauendom wird am Freitag, 11. April, um 17.30 Uhr ein Bußgottesdienst gefeiert.

Die Beichte als Sakrament der Buße und Versöhnung will Menschen dabei helfen, ihre Schuld zu bewältigen und ihre Gemeinschaft mit Gott und den Mitmenschen zu erneuern und zu vertiefen. Durch das Sakrament der Buße kann der Priester im Namen Gottes alle Sünden nachlassen, die nach der Taufe begangen worden sind. Im Sakrament der Buße und der Versöhnung bekennt sich der Mensch zu den begangenen Sünden, bereut sie und verspricht Besserung. Der Priester begleitet den Gläubigen durch seelsorglichen Rat auf dem Weg der Umkehr und Wiedergutmachung.

Bußgottesdienste bieten einen Rahmen zur gemeinsamen Besinnung und geben Impulse zur individuellen Gewissenserforschung. In der Regel besteht während des Bußgottesdienstes oder im Anschluss Gelegenheit zur Beichte und zum Empfang des Bußsakramentes. Der Priester spricht die Gläubigen dabei von den Sünden los, die sie in der Beichte bekannt und bereut haben. Der diözesane Bußgottesdienst findet traditionell in der von den Jesuiten geführten Kirche St. Michael statt, eine der größten Beichtkirchen Münchens. (gob/kbr)

(Quelle: Webseite des Erzbistums München und Freising)