Kardinal Meisner: Christus beim Eucharistischen Kongress begegnen

Endspurt auf dem Weg zum Eucharistischen Kongress 2013

Bonn, (ZENIT.orgDBK PM) | 891 klicks

Der Erzbischof von Köln, Kardinal Joachim Meisner, hat heute weitere Details zum Eucharistischen Kongress vorgestellt, der vom 5. bis 8. Juni 2013 in Köln stattfindet. Während eines Medienempfangs warb der Kölner Erzbischof für eine Teilnahme am Eucharistischen Kongress, bei dem es an fünf Tagen nahezu 800 Veranstaltungen, davon 80 Katechesen und Messfeiern in 32 Kirchen geben wird. „Die Feier der Eucharistie, die Begegnung mit Christus soll der Mittelpunkt des Eucharistischen Kongresses sein, dazu auch die Begegnung untereinander“, so Kardinal Meisner. Das werde auch bei den großen Gottesdiensten zum Auftakt und zum Abschluss des Kongresses deutlich. „Im Kölner Tanzbrunnen, wo der Eucharistische Kongress eröffnet wird, ist ein Altar unter dem weithin bekannten Sternwellenzelt aufgestellt, umringt von Wasser und farbenprächtigen Blumen. Extra für diesen Auftakt‑Gottesdienst wird auch ein großes, beleuchtetes Kreuz aufgestellt, das sichtbar sein wird. Es erinnert an das Motto des Kongresses: ‚Herr, zu wem sollen wir gehen? (Joh 6,68)’.“ Das Kreuz sei ein Orientierungspunkt und eine Antwort für die Menschen: „Hierhin könnt ihr gehen, kommt zu uns und zu dem, der in Gestalt der Eucharistie mitten unter uns ist“, sagte Kardinal Meisner.

Während des Medienempfangs wurde erstmals das Lied zum Eucharistischen Kongress vorgetragen. Oliver Sperling, Domkantor und Chorleiter am Kölner Dom, hat das Lied mit dem Titel „Brot und Wein, Zeichen des Lebens“ komponiert. Das Pilgerlied soll die Teilnehmer auf ihrer Pilgerreise nach Köln begleiten und auf das große Glaubensfest vorbereiten. Vorgetragen wurde das Lied von Kommunionkindern der Kölner Domsingschule. Erst vor wenigen Tagen hatte Kardinal Meisner in einem Kinderhirtenbrief die Kinder persönlich zum Abschlussgottesdienst des Eucharistischen Kongress ins RheinEnergieStadion eingeladen. Die Atmosphäre bei diesem großen  Abschlussgottesdienst stelle er sich ein bisschen so vor, wie bei der Abschlussmesse auf dem Marienfeld zum Weltjugendtag in Köln 2005, so der Kardinal. Bei diesem Gottesdienst, der live im ZDF übertragen wird, werden fast alle deutschen Bischöfe erwartet.

Der Eucharistische Kongress wird von einem umfangreichen Kulturprogramm begleitet. Mit Musik und Gesang treten zahlreiche Bands und Chöre auf, wie zum Beispiel die Newcomer Kasalla und Cat Ballou. Außerdem ist die Kölner Mundartband Höhner am Programm beteiligt. Insbesondere freue man sich auch auf zahlreiche junge Menschen aus ganz Deutschland, die an dem Jugendfestival während des Kongresses teilnehmen, das unter dem Leitwort „Nicht weniger als die Welt retten wollen“ steht. Die Jugendlichen erwartet ein zielgruppengerechtes Programm mit Workshops zu Glaubensthemen, Filmvorführungen und einer Schifffahrt mit Pilgermahl auf dem Rhein.

Kardinal Meisner erinnerte auch an die stillen Momente während des Eucharistischen Kongresses: „Während wir mit dem vielfältigen Programm tagsüber beim Eucharistischen Kongress zu Katechesen, Gottesdiensten, Beichtgelegenheiten und der Möglichkeit zur stillen Anbetung des Allerheiligsten einladen, wird es zur Nacht hin, von Mittwoch bis Samstag, im Dom einen ganz besonderen Ausklang für den Geist und die Sinne geben. Lux eucharistica – die Lichtinstallation zum Eucharistischen Kongress – wird unsere Hohe Domkirche mit Lichtstrukturen und Farbklängen, mit Musik und Gesang fluten. Hier laden wir alle ein, zu staunen und zu Stille und Gebet. Lux eucharistica schließt mit dem Segen zur Nacht“, sagte Kardinal Meisner. Mit dem Wort aus dem Johannesevangelium, „Herr, Du hast Worte des ewigen Lebens“ (Joh 6,68), sei der Abschlusstag überschrieben. Kardinal Meisner: „Diese Erkenntnis und die Gewissheit, dass Christus sich uns selbst überlassen hat und bei uns ist alle Tage – das wollen wir beim Eucharistischen Kongress gemeinsam feiern.“