Kardinal Poupard wird als päpstlicher Legat Mariologischen Kongress in Lourdes leiten

Vom 4. bis zum 8. September anlässlich der 150-Jahr-Feiern der Erscheinungen der Jungfrau Maria

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ROM, 25. August 2008 (ZENIT.org) - Dem Besuch von Papst Benedikt XVI. vom 12. bis zum 15. September in Paris und dem Marienwallfahrtsort Lourdes wird eine Fachtagung über das Wesen der Jungfrau Maria vorausgehen. Als seinen besonderen päpstlichen Legaten für diesen Vierten Internationalen Mariologischen Kongress, der vom 4. bis zum 8. September abgehalten wird, hat der Heilige Vater Kardinal Paul Poupard ernannt.

Der emeritierte Präsident des Päpstlichen Rates für die Kultur sei besonders geeignet, den Kongress zu leiten und einen qualifizierten Beitrag zu den mariologischen Studien zu liefern, untersteicht der Papst in einem am 23. August vom Heiligen Stuhl veröffentlichten Schreiben auf Latein, das auf den 23. Juni 2008 datiert ist.

Anlass für seinen Besuch in Frankreich und den Kongress ist das 150-Jahr-Jubiläum der Erscheinungen Unserer Lieben Frau von Lourdes.

Benedikt XVI. wird am 12. September in Paris eintreffen. Nach dem Staatsempfang wird er im Collège des Bernardins eine Rede an die Welt der Kultur richten und anschließend die Kathedrale Notre-Dame besuchen, von wo aus er den Jugendlichen eine Botschaft zukommen lassen wird. Am 12. September wird er die heilige Messe feiern und nach Lourdes pilgern, wo er am Samstag an der Marienprozession teilnehmen, am Sonntag den Gottesdienst feiern und am Montagmorgen, vor seiner Rückkehr, eine Feier für die Kranken leiten will.

„Der 150. Jahrestag der Erscheinungen von Lourdes lädt uns ein, den Blick auf die allerseligste Jungfrau zu richten, deren Unbefleckte Empfängnis das erhabene und ungeschuldete Geschenk Gottes an eine Frau darstellt, auf dass sie voll und ganz dem göttlichen Plan zustimmen konnte, in festem und unerschütterlichem Glauben, trotz der Prüfungen und Leiden, denen sie begegnen sollte“, schreibt der Heilige Vater in seiner Botschaft zum diesjährigen Welttag der Kranken, der jeweils am 11. Februar, dem Gedenktag Unserer Lieben Frau von Lourdes, begangen wird.

„Daher ist Maria das Vorbild völliger Hingabe an den Willen Gottes: Sie hat das ewige Wort im Herzen aufgenommen und es in ihrem jungfräulichen Schoß empfangen; sie hat Gott vertraut und hat – die Seele durchdrungen vom Schwert des Schmerzes (vgl. Lk 2,35) – nicht gezögert, das Leiden ihres Sohnes zu teilen und auf dem Kalvarienberg unter dem Kreuz das »Ja« der Verkündigung zu erneuern.“