Kardinal Sandri trifft im Libanon und in Jordanien Patriarchen der Ostkirchen

Einweihung der Universität von Madaba mit König Abdallah II

Rom, (ZENIT.org) | 422 klicks

Der Präfekt der Kongregation für die Orientalischen Kirchen, Leonardo Kardinal Sandri, hält sich vom heutigen 24. bis 28. Mai im Libanon auf, danach bis 1. Juni in Jordanien, wie der Heilige Stuhl bekannt gibt.

Sandri wird dort an den Weihen der neuen maronitischen Bischöfe von Australien und Argentinien teilnehmen. Am 26. Mai wird zu dem Anlass ein Gottesdienst in dem interrituellen Heiligtum Madonna von Zahleh stattfinden, an dem auch der melkitische Erzbischof und weitere Amtsträger der orientalischen Kirchen mit ihren Gläubigen teilnehmen werden.

Ein besonderes Anliegen ist das Gebet für den Frieden in Syrien, im Libanon und im gesamten Nahen Osten.

An den darauffolgenden Tagen wird der Kardinal die maronitischen, syrischen, melkitischen und armenischen Patriarchen treffen sowie einige Ordensgemeinschaften und freiwillige Jugendliche der libanesischen Caritas, die besonders mit den menschlichen Tragödien durch den syrischen Bürgerkrieg in Berührung kommen.

Der Besuch in Jordanien sieht Treffen mit Hirten und Gläubigen verschiedener katholischer Gemeinden vor, besonders mit der griechisch-melkitischen und dem lateinischen Patriarchat von Jerusalem liegt. 

Am 30. Mai wird Sandri bei der Einweihung der Universität von Madaba assistieren, die vom lateinischen Patriarchat von Jerusalem eröffnet werden wird. Dabei ist auch die Anwesenheit von König Abdallah II von Jordanien vorgesehen.