Kardinal Scola eröffnet am Donnerstag das konstantinische Jahr

Vor 1700 Jahren ein Wendepunkt in der Geschichte des Abendlands

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ROM, 03. Dezember 2012 (ZENIT.org). - Am kommenden Donnerstag, dem 6. Dezember, wird der Erzbischof von Mailand, Kardinal Angelo Scola, um 18:00 Uhr an der Basilika des heiligen Ambrosius in Mailand das 1700-jährige Jubiläum der „Mailänder Vereinbarung“ eröffnen, mit der Kaiser Konstantin im Jahre 313 erstmals allen Christen im römischen Reich Glaubensfreiheit gewährte.

Bei dieser Gelegenheit wird Kardinal Scola auch die traditionelle Rede an die Stadt und die Diözese Mailand richten.

Die Eröffnung des „konstantinischen Jahres“ ist nach dem Weltfamilientreffen im Juni das zweite wichtige Ereignis, das die Mailänder Kirche innerhalb weniger Monate erlebt.

Im Laufe des Jahres sind verschiedene Veranstaltungen auf internationaler Ebene geplant, um ein Ereignis zu feiern, das vor 1700 Jahren stattfand und so weitreichende Folgen für die religiöse Entwicklung im römischen Reich nach sich zog, dass es zu einem Wendepunkt in der Geschichte des Abendlands wurde.

[Übersetzung des italienischen Originals von Alexander Wagensommer]