Kardinal Seán O'Malley über Bombenanschlag in Boston

Erzbischof bekundet der Öffentlichkeit sein Mitleid und seine Trauer

Rom, (ZENIT.org) | 504 klicks

Innerhalb von wenigen Sekunden explodierten gestern Mittag zwei Bomben kurz vor der Zielgeraden des alljährlichen Boston Marathon. Drei Menschen kamen ums Leben. Laut Informationen der Tageszeitung "Boston Globe" wurden über 170 Menschen verletzt, davon 17 schwer.

Folgende Stellungnahme des Kardinals Seán O'Malley veröffentlichen wir in einer eigenen Übersetzung.

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April 15, 2013 – Kardinal Seán O’Malleys Stellungnahme über Anschläge auf Boston Marathon

Die Erzdiözese Boston bekundet gegenüber allen Menschen ihre tiefe Trauer und Verbundenheit nach der sinnlosen Gewalttat, die heute auf den Boston Marathon verübt wurde. Unsere Gebete und Sorgen gelten allen, die das Trauma dieser Tat erlebt haben, besonders denen, deren Geliebten getötet oder verletzt wurden, und denen, die selbst verwundet wurden.

Die Bürger der Stadt Boston und des Staates Massachusetts sind mit dem Mut und Heldentum der Menschen gesegnet, besonders der Männer und Frauen der Polizei, Feuerwehr und des Rettungsdienstes, die innerhalb von Minuten auf das tragische Geschehen reagierten. Gouverneur Patrick, Bürgermeister Menino und Polizeipräsident Davis stellen die Führung dar, die uns durch die schwierigste Zeit bringen wird, und versichern ein angemessenes Vorgehen, um die öffentliche Sicherheit zu wahren.

Inmitten der Dunkelheit dieser Tragödie wenden wir uns an das Licht Jesu Christi, das Licht, das sich im Leben der Menschen erkennbar zeigte, die heute unmittelbar den Bedürftigen halfen. Wir stehen in Verbundenheit mit unseren ökumenischen und interreligiösen Kollegen in ihrem Einsatz für die größere Kraft des Guten in unserer Gesellschaft und in der gemeinsamen Arbeit der Heilung.