Kardinal Zen marschiert für Demokratie in Hongkong

Unterstützung durch Kardinal Tang und Gläubige

Rom, (ZENIT.org) Britta Dörre | 371 klicks

Kardinal Joseph Zen, ehemaliger Bischof von Hongkong, wird ab dem 14. Juni 2014 täglich zwölf Stunden zu Fuß 18 Punkte im Stadtgebiet von Hongkong ablaufen. Begleitet auf dem beschwerlichen Marsch bei 32 Grad Celsius und hoher Leuchtfeuchtigkeit wird der Kardinal von einigen Gläubigen, die ihn auf diese Weise bei seinem Protest für Demokratie in Hongkong unterstützen wollen. Anlass ist ein inoffizielles Referendum, auf das die Bürger aufmerksam gemacht werden und das sie am 20. bis 22. Juni 2014 unterstützen sollen. Das Referendum, das von „Occupy Central“ initiiert wurde, fordert volle Demokratie in Hongkong und das allgemeine Wahlrecht für die Wahl des Gouverneurs 2017.

„Occupy Central“ ist eine Bewegung, die seit Monaten Raum in der Stadt in der Nähe des Parlaments und der Hongkong & Shanghai Bank besetzt. Ziel der Bewegung ist es, die volle Demokratie durchzusetzen. Zur Zeit wird nur die Hälfte der Parlamentarier von der Basis gewählt, der Gouverneur von einem Ausschuss.

Dem Aufruf Kardinal Zens schließt sich auch der derzeitige Bischof von Hongkong, Kardinal John Tang an.