Kardinalstaatssekretär Parolin trifft Präsident und Medienvertreter Mexikos

Die Rolle der Kirche in der mexikanischen Gesellschaft

Rom, (ZENIT.org) Maike Sternberg-Schmitz | 262 klicks

Am Montagabend sagte der vatikanische Kardinalsstaatssekretär Pietro Parolin auf einer in Mexiko-Stadt von Mexiko und dem Heiligen Stuhl organisierten Konferenz über Migration und Entwicklung, man müsse von einer Kultur des Eigensinns zu einer Kultur der Hilfe übergehen und forderte ein Umdenken beim Thema Immigration und Asyl. Das Problemder minderjährigen Migranten könne nicht nur durch politische Maßnahmen und noch viel weniger durch eine Aufstockung der Sicherheitsmaßnahmen gelöst werden, so Parolin vor den Anwesenden. In Zusammenhang der Vorbeugung der Auswanderung lobte Parolin den Einsatz vieler Kirchenvertreter in Mexiko zum Wohl der Migranten.

Heute, an seinem zweiten Tag in Mexiko traf Kardinalsstaatssekretär Parolin den Staatspräsident des Landes, Enrique Pena Nieto und Medienvertreter. Pena NIento ehrte Parolin, der Vatikanbotschafter in Mexiko war, mit der höchsten Auszeichnung des Landes, dem „Orden vom Aztekischen Adler“. Parolin versicherte Pena Nieto, Papst Franziskus habe ein großes Interesse daran, das Land zu besuchen. In seiner Ansprache ging Parolin auf die Rolle der Kirche in der mexikanischen Gesellschaft, die Situation der Armen und Migranten und den Kampf gegen den Drogenhandel ein.