Karfreitag

Tag des Sterbens Jesu Christi

Augsburg, (Bistum Augsburg) | 483 klicks

Der Karfreitag ist der Tag, an dem des Sterbens Jesu Christi gedacht wird. Da Jesus gemäß der Überlieferung der Bibel um die „neunte Stunde“ gestorben ist, wird in den Pfarreien um drei Uhr nachmittags die Karfreitagsliturgie gefeiert. Sie besteht aus dem Wortgottesdienst, der Kreuzverehrung und der Kommunionfeier. Am Karfreitag gibt es keine Eucharistiefeier. Wie auch der Gründonnerstag ist der Karfreitag untrennbar mit Ostern als dem Fest der Auferstehung Jesu verbunden.

Zu Beginn der Kreuzverehrung wird ein verhülltes Kreuz zum Altar getragen und durch den Priester enthüllt. Dabei singt er dreimal: „Seht das Kreuz, an dem der Herr gehangen, das Heil der Welt“. Die Gemeinde antwortet: „Kommt lasset uns anbeten“. Die Gläubigen verehren anschließend Jesus Christus als Erlöser, indem sie vor dem Kreuz niederknien und in Stille beten.

Zur Kommunion wird das Kreuz am Altar aufgerichtet. Die Kommunion wird aus dem Nebentabernakel, in dem das Allerheiligste seit Gründonnerstag aufbewahrt wird, zum Altar getragen. Nach einem Vaterunser wird die Kommunion an die Gläubigen ausgeteilt.

In vielen Pfarreien gibt es am Karfreitag - wie auch sonst während der Fastenzeit - Kreuzwegandachten, während denen das Leiden und Sterben Jesu von seiner Verurteilung zum Tode bis zur Kreuzigung betrachtet wird.

(Quelle: Webseite des Bistums Augsburg)