Katechismus auf Urdu

Betrag der Kirche in Pakistan zum Jahr des Glaubens

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ROM, 23. Februar 2012 (ZENIT.org). – Noch in diesem Jahr veröffentlicht die katholische Kirche in Pakistan die Übersetzung des Katechismus der Katholischen Kirche in die pakistanische Amtssprache Urdu. Die Initiative ordnet sich in den Rahmen des bevorstehenden Jahres des Glaubens ein: Zunächst werden die ersten beiden Teile des Katechismus in der Landessprache veröffentlicht, die im Herbst herausgegeben werden soll. Die Teile drei und vier des Katechismus werden zu einem späteren Zeitpunkt erscheinen.

An den Übersetzungsarbeiten wirken der katholische Laie und Sekretär der bischöflichen Katechesekommission, Emmanuel Nino, und P. Robert McCulloch mit, der 34 Jahre lang in Pakistan als Missionar tätig war.

„Die erste Hälfte wird nach achtjähriger Vorbereitungszeit erscheinen“, so P. McCulloch gegenüber dem Fidesdienst. „Wir wollten das Jahr des Glaubens, das im kommenden Oktober beginnt, als Zeitpunkt zur Veröffentlichung nutzen, in dessen Zusammenhang auch der Papst auf die Bedeutung der Verbreitung des Katechismus hinweist. Die pakistanische Glaubensgemeinschaft soll damit einen lehramtlichen Text in Urdu erhalten, der für die katechetische und pastorale Arbeit in verschiedenen Bereichen zur Verfügung steht. Der Katechismus ist kein Buch für die Massen, doch er wird Grundlage für viele christliche Texte in Urdu sein.“

Der Text werde auch für die Verkündigung des Evangeliums nützlich sein, so der Missionar weiter, „denn er liefert der Kirche ein Instrument, um sich selbst bekannt zu machen. Der Text erläutert die Lehre der katholischen Kirche in der Amtsprache Pakistans und dies wird für christliche Gläubige, aber auch für Nichtchristen von Vorteil sein, die sich damit gründlich mit dem Glauben befassen können“.

P. McCulloch: „Die Übersetzung war eine Herausforderung, denn wir mussten oft eine neue Terminologie entwickeln. Damit haben wir auch einen Beitrag zur Entwicklung der Sprache geleistet und gezeigt, dass sie für die Verkündigung der christlichen Botschaft geeignet ist“.

Auf diese Weise würden auch junge Menschen daraus Nutzen ziehen, wenn sie Glaubensinhalte über soziale Netzwerke und SMS weitergeben möchten.