Katharina von Schweden (1331-1381)

Äbtissin in Vadstena

Rom, (ZENIT.org) Britta Dörre | 229 klicks

Katharina wurde 1331 geboren. Ihre Eltern waren Ulf Gudmarsson und die heilige Birgitta von Schweden. Im Alter von 14 Jahren wurde sie mit Eggard Lydersson von Kyren verheiratet. Beide Brautleute versprachen sich bei der Eheschließung, in Enthaltsamkeit zu leben. 1349 pilgerte Katharina gemeinsam mit ihrer Mutter nach Rom. In Rom erhielt Katharina die Nachricht vom Tod ihres Mannes. Deshalb blieb sie in den nächsten Jahrzehnten bei ihrer Mutter in Rom. Als Birgitta am 23. Juli 1373 starb, überführte Katharina ihre Mutter nach Vadstena in Schweden. In Vadstena hatte Birgitta 30 Jahre zuvor ein Kloster gegründet. Dem Kloster stand Katharina nach ihrer Rückkehr als erste Äbtissin vor.

Katharina starb dort am 24. März 1381. Ihre letzte Ruhestätte fand sie in Vadstena. 1484 wurde sie kanonisiert.

Bis heute leben im Kloster Vadstena in der Birgittenabtei Nonnen, insgesamt zehn Schwestern aus fünf verschiedenen Ländern. Ihr Tagesablauf entspricht dem klösterlichen Rhythmus aus Gebet und Arbeit. Die Schwestern leben in Klausur und arbeiten deshalb nicht außerhalb ihres Klosterbereichs. Sie verrichten vor allem einfache, handwerkliche Arbeiten, „damit wir in der Stille arbeiten können und somit unsere Herzen und unseren Verstand auch bei der Arbeit für unser ständiges Gebet freihalten können“.