Katherina Labouré und die Wundertätige Medaille

DIe Geschichte der Marienerscheinungen in der Pariser Rue du Bac auf DVD

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PARIS/BERLIN, 1. Januar 2009 (ZENIT.org).- Gestern vor 132 Jahren, am 31. Dezember 1876, starb die heilige Katharina Labouré, jene Vinzentinerin (Orden der „Töchter der Nächstenliebe"), der die Mutter Jesu die Wundertätige Medaille anvertrauen wollte.

Am Samstag, dem 27. November 1830, war die Jungfrau Maria der Ordensfrau umgeben von einem ovalen Rahmen erschienen, auf dem in Gold stand: „O Maria, ohne Sünde empfangen, bitte für uns, die wir zu dir unsere Zuflucht nehmen." Gleichzeitig hatte Katharina die Worte vernommen: „Lass nach diesem Bild eine Medaille prägen! Die Personen, die sie tragen, werden große Gnaden erhalten. Die Gnaden werden überreich sein für jene, die Vertrauen haben!"

Die Wundertätige Medaille, die bis heute zu Ehren der Unbefleckten Empfängnis und als Bitte um ihren Schutz in Gefahren des Leibes und der Seele getragen wird, ist kein Talisman, sondern ein Beitrag zur Stärkung jenes Glaubens, der Berge versetzt (Mt 17,20). Die Mariendarstellung auf der berühmten Gedenksäule, die die römische Piazza di Spagna ziert und der die Päpste jedes Jahr am 8. Dezember huldigen, ist nach einer Beschreibung der heiligen Katherina Labouré angefertigt worden.

Das Leben der französischen Ordensfrau, die 1933 selig- und 1947 heilig gesprochen wurde, und die Geschichte der Erscheinungen Unserer Lieben Frau in der Kapelle der Pariser Rue du Bac im Jahr 1830 sind von der irischen Firma „Veritas Video" auf DVD gebannt worden. Sie kann für 17,10 Euro (Österreich) bzw. 16,90 Euro (Deutschland) zuzüglich Versandkosten bei Media Maria (buch@media-maria.de) bestellt werden.

Katherina Labouré führte nicht nur ein zurückgezogenes Leben; auch im Umgang mit Gott war sie bescheiden, wie ihre eigenen Worte beweisen: „Wenn ich in die Kapelle gehe, knie ich mich vor dem lieben Gott hin und sage ihm: ‚Gib mir, was du willst!‘ Gibt er mir dann etwas, bin ich zufrieden und danke ihm. Lässt er mich leer ausgehen, danke ich ihm auch, denn ich verdiene ja nicht mehr. Und dann sage ich ihm alles, was mir in den Sinn kommt. Ich erzähle ihm auch meine Freuden und Leiden und höre auf ihn. Höre auch du ihm zu, dann wir er auch zu dir reden."

Von Dominik Hartig