Katholikentag bietet Teilnehmern „fahrenden Beichtstuhl“ an

Kirche in Not stellt Priester für Dienst der Versöhnung rund um die Uhr zu Verfügung

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KÖNIGSTEIN, 19. Mai 2008 (ZENIT.org).- Der „fahrende Beichtstuhl" des internationalen katholischen Hilfswerks Kirche in Not kommt zum Katholikentag vom 21. bis zum 25. Mai nach Osnabrück. In diesem „Beichtmobil" steht der Geistliche Assistent des Hilfswerks, Pater Hermann-Josef Hubka, den Besuchern des Katholikentages für Gespräche und seelsorglichen Rat zur Verfügung.

Wer möchte, kann dort auch die sakramentale Beichte ablegen. Das Beichtmobil steht ganz in der Nähe des Osnabrücker Doms, am Standort V101 in der Domhofstraße, Ecke Lortzingstraße. Pater Hubka ist am Donnerstag von 12.00 - 19.00 Uhr erreichbar, am Freitag von 10.30 - 19.00 Uhr und am Samstag von 10.30 - 21.00 Uhr.

Bei dem Beichtmobil handelt es sich um einen zum Beichtstuhl umgebauten VW-Bus. Das Fahrzeug ist seit gut vier Jahren in Deutschland unterwegs und hat in den Medien für einiges Aufsehen gesorgt. Wie „Kirche in Not" mitteilt, steht es unter der Schirmherrschaft des Bischofs von Augsburg, Walter Mixa.

Papst Johannes Paul II. habe dem Beichtmobil seinen Apostolischen Segen erteilt. Dieser Segen gelte auch für die Gläubigen, die im Beichtmobil Zuspruch und Vergebung suchen. Mit dem fahrenden Beichtstuhl bringe das Hilfswerk „auf den Spuren seines Gründers Pater Werenfried van Straaten die frohe Botschaft von der verzeihenden Liebe des Herrn zu den Menschen", heißt es in einem entsprechenden Schreiben des verstorbenen Papstes.

Mit dem Beichtmobil knüpft das weltweit tätige Hilfswerk päpstlichen Rechts an die Tradition der „Kapellenwagen" an. Mit diesen zu „fahrenden Kirchen" umgebauten LKWs hatte Pater Werenfried van Straaten nach dem Zweiten Weltkrieg mitgeholfen, die Seelsorge für heimatvertriebene Katholiken sicherzustellen. Später war das Hilfswerk mit „schwimmenden Kirchen" auf dem Amazonas in Brasilien und auf Wolga und Don in Russland unterwegs, um so dafür Sorge zu tragen, dass die Kirche auch die dort lebenden Menschen erreichte.