Katholische Kirche in Deutschland: steigende Beliebtheit katholischer Bildungseinrichtungen

Rückgang bei Pfarreien

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ROM, 14. September 2011 (ZENIT.org/DBK). - In wenigen Tagen beginnt der dritte Deutschlandbesuch von Papst Benedikt XVI. Der erste fand kurz nach seiner Wahl anlässlich des Weltjugendtages 2005 in Köln statt. Im Jahr 2006 besuchte er München und Regensburg. Nun, fünf Jahre später, wird er Ende September Berlin, Erfurt und Freiburg einen viertägigen Besuch abstatten.

Die katholische Kirche in Deutschland hat seit seinem Pontifikat rein zahlenmäßig verschiedene Hochs und Tiefs erlebt.

Deutschland hat eine Bevölkerung von ungefähr 82 Millionen Menschen. Im Jahr 2005 gab es ca.27,5 Millionen Katholiken, das waren 31 Prozent der Bevölkerung. Die Zahl der Katholiken ist inzwischen auf ungefähr 24,5 Millionen gesunken, aber deren Bevölkerungsanteil ist auf 33 Prozent angestiegen.

Ebenso ist die Zahl der Pfarreien um mehr als 1000 gesunken und liegt bei ungefähr 11.000.

Die Zahl der deutschen Bischöfe stieg von 105 auf 113. Gleichzeitig sank die Zahl der Priester um fast 1000 auf ungefähr 17.000.

Einen Spitzenwert verzeichnet die Zahl der Schüler und Studenten katholischer Schulen und Universitäten. Waren es im Jahr 2005 noch ungefähr 17.000, liegt sie heute bei ungefähr 25.500.

Kircheneintritte gab es im Jahr 2010 3.576, 3.111 davon waren Konversionen von Protestanten. Die Zahl der Wiederaufnahmen betrug im selben Jahr 7.403.