Kenia: Bischöfe forcieren Hungerbekämpfung

10 Millionen Menschen betroffen

| 759 klicks

NAIROBI, 7. Februar 2009 (ZENIT.org).- Die Kenianische Bischofskonferenz hat nach einem Bericht der Päpstlichen Nachrichtenagentur Fides einen Fünfjahresplan zur Bekämpfung der akuten Hungersnot erarbeitet, von der rund 10 Millionen Kenianer betroffen sind.

Die Hirten wollen „Richtlinien für ein wirkkräftiges Apostolat und weit reichende Unterstützung in allen Diözesen des Landes" anbieten, erläuterte der Vorsitzende der Bischofskonferenz und Erzbischofs von Nairobi, Kardinal John Njue. Der Fünfjahresplan sehe nicht nur praktische Initiativen vor, „sondern auch die Begegnung zwischen der Kirche und den Gläubigen". Jeder sollte sich wirklich „geliebt und als Person geachtet fühlen, die nach dem Abbild Gottes geschaffen ist"; als jemand, der „die eigene Freiheit genießt und die Freude und den Frieden der Kinder Gottes erfährt".

Kardinal Njue garantierte, dass sich die Kirche für den sozialen Wandel in Kenia und insbesondere für all jene Menschen einsetzen werde, die von den gewalttätigen Übergriffen nach der Wahl im vergangenen Jahr betroffen gewesen seien.

In einer Gesellschaft, die „zu Gewalt, Korruption, Ungleichheit und Ungerechtigkeit neigt", werde sich die Kirche durch ihre Kommission für Gerechtigkeit und Frieden auch in Zukunft dafür einsetzen, das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass wir Teil der Wahrheit, der Gerechtigkeit und der Versöhnung sind."

Scharfe Kritik übte der Kardinal an den politischen Entscheidungsträgern, die sich von Habsucht und Korruption leiten ließen. Neben der Dürre und der steigenden