Kenia: "Die Medien mögen zum Frieden im Land beitragen"

Aufruf der Bischöfe

Rom, (Fides) | 208 klicks

Die Massenmedien sollen zur Verbreitung des Friedens im Land beitragen, indem sie es vermeiden, die Gemüter aufzuwühlen. So lautet der Aufruf der Bischofskonferenz in Kenia, durchgegeben von ihrem Generalsekretaer P. Vincent Wambugu, der in einer Erklärung die Massenmedien darum bat, korrekte Meldungen zu verbreiten, die nicht verfälscht sind durch Parteilichkeit, und einen gemässigten Ton zu gebrauchen, speziell in Talkshows und den Direktübertragungen der Wahlversammlungen.
“Wir erkennen es an, dass die Medien eine zentrale Rolle bei der Verbreitung von Informationen und der Bildung der öffentlichen Meinung haben, und gerade darum bitten wir Euch, Botschaften des Friedens in euren Meldungen miteinzubringen, so wie es vor, während und nach den Hauptwahlen der Fall war” besagt die Erklärung, die die Agentur CISA aus Nairobi veröffentlicht hat. “Es ist uns bewusst, dass die Bemühungen jedes einzelnen Kenianer und eine Bewegung der wichtigsten Medien notwendig sind, um das Vertrauen der Bevölkerung Kenias in unser Land wiederherzustellen” führt das Schreiben fort.
Die Erklärung der Bischofskonferenz wurde im Zusammenhang mit einer von der Koalition verbotenen Versammlung der Opposition veröffentlicht. Die Versammlung richtete sich gegen die Erhöhung der Preise, fehlende Sicherheit, die schlechte Verwaltung des Gemeingutes und die nicht-vorgenommene Einführung der Verfassung von 2010 durch die Regierung.
Die Küstengebiete Kenias sind ausserdem in den Dörfern im Gebiet von Mpeketoni von einer Serie von Anschlägen betroffen, die Präsident Kenyatta örtlichen Politikern zuschreibt. Neuerdings haben auch die katholischen religiösen Führer Kenias, in einer gemeinsamen Erklärung, den Aufruf gestartet, dass “entzündende Meldungen” zu vermeiden seien.