Kirche in Not startet Mediathek

Medienapostolat vom heiligen Maximilian Kolbe inspiriert

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MÜNCHEN, 14. August 2012 (ZENIT.org/KIN). - Auf der Internetseite von „Kirche in Not“ gibt es ab sofort eine Mediathek. „Damit haben wir unsere verschiedenen Radio- und Fernsehproduktionen auf einer eigenen Seite gebündelt“, teilt dazu Karin Maria Fenbert mit, die Geschäftsführerin von „Kirche in Not“ in Deutschland. Das Hilfswerk hat in den vergangenen Jahren die Zusammenarbeit mit Radio- und Fernsehsendern intensiviert. „Mit der Mediathek können wir nun unsere Sendungen erstmals übersichtlich darstellen“, freut sich Fenbert.

Die Mediathek ist von der Homepage des Hilfswerks aus zu erreichen (www.kirche-in-not.de) und in die Verzeichnisse „Fernsehen“, „Radio“ und „Fotos“ gegliedert. Die Sendungen behandeln Themen aus der Weltkirche ebenso wie solche aus der Kirchengeschichte, Glaubensfragen oder auch konkrete Lebenshilfe.

„Wir lassen uns bei unserem Medienapostolat vom heiligen Maximilian Kolbe inspirieren, dem Schutzpatron der Journalisten, dessen Gedenktag wir heute feiern“, betont Karin Fenbert. Der polnische Franziskanerpater habe sich zu seiner Zeit der neuesten technischen Hilfsmittel bedient, um die Menschen zu erreichen. „Was für ihn die damals neue Radiotechnik und der Amateurfunk waren, das sind für uns heute Radio und Fernsehen, das Internet und auch Facebook.“

Maximilian Kolbe habe in einem schwierigen, von anti-kirchlichen Motiven geprägten Umfeld versucht, Menschen wieder die Freude am katholischen Glauben zu vermitteln. Mit dem von ihm gegründeten Pressehaus habe er in Polen eine intensive Missionsarbeit betrieben. „Darum geht es uns auch bei ‚Kirche in Not‘. Wir verstehen unsere Medienarbeit ganz bewusst als Beitrag zur Neuevangelisierung“, so Fenbert. Das am 14. Oktober beginnende Jahr des Glaubens biete dazu viele Gelegenheiten.