Kirche in Not-Stiftungsrat konstituiert sich

Treffen ging vergangene Woche zu Ende

| 716 klicks

MÜNCHEN/ROM, 25. Mai 2012 (ZENIT.org). - Der Stiftungsrat von „Kirche in Not“ ist am Dienstag letzter Woche in Rom zu seiner konstituierenden Sitzung zusammengekommen. Das internationale katholische Hilfswerk war Ende letzten Jahres von Papst Benedikt XVI. zu einer Stiftung päpstlichen Rechts mit Sitz im Vatikanstaat erhoben worden. Vorsitzender des Stiftungsrats ist der Präfekt der Kongregation für den Klerus, Mauro Kardinal Piacenza. Er war von Papst Benedikt XVI. bereits zum Präsidenten der Stiftung berufen worden. Weitere Mitglieder des Stiftungsrats sind sieben Bischöfe: Erzbischof Joseph Augustine Di Noia (USA), Sekretär der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung; Erzbischof Savio Hon Tai-Fai (China), Sekretär der Kongregation für die Evangelisierung der Völker; Bischof Antoni Stankiewicz (Polen), Dekan des Gerichts der Römischen Rota; Erzbischof José Octavio Ruiz Arenas (Kolumbien), Sekretär des Päpstlichen Rates zur Förderung der Neuevangelisierung; Gregor Maria Hanke (Deutschland), Bischof von Eichstätt; Éric Aumonier (Frankreich), Bischof von Versailles; Mauro Parmeggiani, Bischof von Tivoli (Italien). Weitere sechs Experten werden in Kürze in den Stiftungsrat berufen.

Die Verwaltungszentrale von „Kirche in Not“ mit seinen Nationalbüros in 17 Ländern bleibt weiterhin in Königstein im Taunus. Die Zentrale wird vom geschäftsführenden Präsidenten der Stiftung geleitet, Johannes Freiherr Heereman von Zuydtwyck. Er gehört als Stellvertreter von Kardinal Piacenza zugleich dem Stiftungsrat an.

„Kirche in Not“ war 1947 von Pater Werenfried van Straaten zunächst als „Ostpriesterhilfe“ gegründet worden und entwickelte sich seitdem zu einem internationalen katholischen Hilfswerk. Pater Werenfried hat die Geschichte von „Kirche in Not“ bis zu seinem Tod am 31. Januar 2003 geprägt und mitbestimmt. Durch die Errichtung der Stiftung hat Papst Benedikt XVI. eine institutionelle Neugründung des Hilfswerkes umgesetzt und die enge Bindung von „Kirche in Not“ an den Heiligen Stuhl und die Weltkirche auch juristisch gefestigt.