Kirchenschändungen in Frankreich

Diebstahl konsekrierter Hostien

Rom, (ZENIT.org) | 344 klicks

In der Kirche Saint Jean von Valence (Departement Drome) in Südfrankreich wurde am 10. Mai von Kriminellen oder Satanisten der Altar angezündet und schwer beschädigt, berichtet die Pfarrei Saint-Émilien, zu der die Kirche gehört. Gleichzeitig rief sie dazu auf, für die Täter zu beten und Gott zu bitten, seine Kirche zu beschützen.

Die Regionalzeitung La Voix du Nord berichtete am 17. Mai über einen Einbruch in die Kirche Saint Vaast im nordfranzösischen Ecuires im Departement Pas-de-Calais. Dabei sei der Tabernakel aufgebrochen und ein Kelch und die Schale mit den konsekrierten Hostien gestohlen worden. Um sich Zutritt zur Kirche zu verschaffen, hätten die Täter das Hauptportal und im Inneren die Tür zur Sakristei aufgebrochen.

Unter der Diebesbeute sei auch ein Ostensorium, ein Kelch, eine Silberpatene und vier Kerzenleuchte. Die Diebesbeute habe keinen besonderen Wert gehabt. Der Bürgermeister habe den symbolischen Schaden als höher eingeschätzt als der Wert der gestohlenen Gegenstände, so die Zeitung.

In beiden Fällen ermittelt die Polizei. Die Täter sind bisher unbekannt. Ebenso ist unklar, ob es sich um Vandalen, Diebe oder Satanisten handelt.