Kirchliche Hilfswerke präsentieren vom 21. bis zum 25. Mai auf dem Katholikentag Eine-Welt-Dorf

„Sechs Werke für die Eine Welt"

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OSNABRÜCK, 19. Mai 2008 (ZENIT.org).- Dorf und Bühne sind Teil des Eine-Welt-Zentrums in und um die Kirche Sankt Johann. In Diskussionsveranstaltungen, Workshops, Ausstellungen und Aktionen, Gebeten und Gottesdiensten wird dort im Rahmen des 97. Deutschen Katholikentages die Situation von Menschen auf allen Kontinenten thematisiert. Das Programm will die Weite der Weltkirche erlebbar machen und jene Menschen zusammenführen, die sich für die Vision der Einen Welt einsetzen.

In mehreren Veranstaltungen werden sich die sechs katholischen weltkirchlichen Hilfswerke Adveniat, Caritas international, Kindermissionswerk „Die Sternsinger", Misereor, missio Aachen und missio Münchensowie Renovabis, auch kritischen Fragen stellen. So werden auf der Podiumsdiskussion „Hilfe, uns wird geholfen" unter anderem Innenminister Dr. Wolfgang Schäuble, Professor Franz Nuscheler und Erzbischof Dr. Werner Thissen die Frage diskutieren, ob Entwicklungszusammenarbeit vor Armut und Migration schützt. Auf weiteren Podien werden die Themen „Reichtum macht arm. Energie der Zukunft - wer profitiert?" und „Wie viel Gutes und Wahres verträgt das Christentum?" im Mittelpunkt stehen. Außerdem präsentieren die Hilfswerke ihre gemeinsame Erbschaftsinitiative unter dem Motto „Vermächtnis für die Eine Welt".

Im Eine-Welt-Dorf präsentieren die Hilfswerke vom 21. bis zum 25. Mai auf dem Katholikentag in Osnabrück sich und ihr Engagement für Gerechtigkeit, Entwicklung und Frieden weltweit. Unter dem Motto „Sechs Werke für die Eine Welt" gestalten sie zudem ein attraktives Bühnenprogramm mit internationalen Musikgruppen und Gesprächspartnern.