Klares Verbot der PID gefordert

Pressemitteilung des Bundesverbandes Lebensrecht

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BERLIN, Freitag, 15.April 2011 (ZENIT.org). - Der BVL-Vorsitzende Martin Lohmann hat angesichts der jetzt beginnenden Debatte im Bundestag in einer Pressemitteilung eine wirkliche Gewissensentscheidung und ein klares Verbot der PID gefordert:

„Es geht nicht allein um eine Diagnose bei der Präimplantationsdiagnostik. Es geht vielmehr um Leben und Tod. Es geht letztlich um die Frage, ob das Lebensrecht unantastbar ist bei uns oder nicht. Grundsätzlich wissen wir: Das Lebensrecht ist weder teilbar noch aufschiebbar. Es gilt immer nur ganz und ohne Wenn und Aber. Nun gilt es, diese grundsätzliche Erkenntnis in politisches Handeln umzusetzen.

Daher sind alle Abgeordneten, die stellvertretend für das Volk wichtige Entscheidungen zu treffen haben, jetzt in besonderer Weise aufgefordert, ihrem Gewissen und Ihrer Verantwortung eine wirkliche Chance zu geben.

Unbestritten ist: Es handelt sich nach der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle um einen wachsenden Menschen. Wer aber durch eine Diagnostik den Weg zur Selektion und damit zur Tötung menschlichen Lebens eröffnet, versündigt sich und zerstört das unantastbare Lebensrecht. Zugleich wäre dies ein Angriff auf die Humanität und der Einstieg in ein unseliges Unterscheiden zwischen wertem und unwertem Leben. Diese Unterscheidung aber darf es niemals geben.

Die christlichen Lebensschützer fordern die Volksvertreter daher auf, sich in diesen so wichtigen Fragen sorgfältig kundig zu machen und jeder argumentativen Verneblung zu widerstehen. Die Logik des Lebens verlangt Klarheit.

Wer eine wirklich humane Gesellschaft will, muss alles für das Lebensrecht und gegen die Unkultur des Tötens tun. Beim Embryonenschutz darf es keine auch noch so scheinbar kleine Aufweichung geben. Denn es handelt sich von Anfang an nicht um werdendes, sondern bereits vorhandenes wachsendes menschliches Leben, das den größtmöglichen Schutz verlangt.

Daher ist zu wünschen, dass unsere Abgeordneten den Mut haben, der Logik des Lebens und einem genormten und geformten Gewissen zu folgen."