Kloster in Indien attackiert

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BOMBAY, 28. Januar 2005 (ZENIT.org).- Ein Kloster der unbeschuhten Karmelitinnen in der nahe von Bombay gelegenen Stadt Ambernath wurde von Eindringlingen gestürmt. Sie zerstörten ein Kreuz und drohten den Klosterschwestern.



Dolphy D'Souza, Vizepräsident der "All India Catholic Union" (AICU) und Pressesprecher von "The Bombay Catholic Sabha" (BCS), verurteilte am darauffolgenden Montag den Vorfall in einer von der indischen Bischofskonferenz veröffentlichten Stellungnahme.

Einige der ausgestoßenen Drohungen sollen wie folgt gelautet haben: "Laufen Sie weg, denn wir kommen wieder"; "Gehen Sie weg, das ist unser Land"; "Jetzt ist das Kreuz dran, das nächste Mal werden es Ihre Köpfe sein."

Schwester Diana, die Oberin des Konvents, erklärte gegenüber "SAR News", sie und ihre Ordensschwestern seien zum allerersten Mal bedroht worden. "Wir wissen nicht, wer die Angreifer waren, außer dass sie sich als Angehörige einer hinduistischen Gruppe ausgaben. Wir haben keine Angst, weil wir unser ganzes Leben in den Dienst der Armen und Bedürftigen gestellt haben." Um weitere Vorfälle zu vermeiden, werde die Polizei während der Nacht Wache schieben, fügt die Ordensschwester hinzu.

Die teresianischen Karmelitinnen leiten drei Altersheime in Bombay. Ein viertes haben sie 2001 in Ambernath errichtet.