„Komm, Herr Jesus!“: Hirtenbrief von Bischof Küng zur Seelsorge

„Die Pflege der Liturgie trägt wesentlich zur Glaubenserneuerung bei“

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SANKT PÖLTEN, 28. Februar 2009 (ZENIT.org).- Zur Erneuerung des Glaubenslebens in den Pfarrgemeinden hat der österreichische Familienbischof DDr. Klaus Küng die Gläubigen der ihm anvertrauten Diözese Sankt Pölten schriftlich dazu ermutigt, sich aktiv einzubringen und ihren Beitrag zu leisten.

Der Bischof nimmt in seinem zweiten Hirtenbrief zur Seelsorge, den er unter das bezeichnende Bibelwort „Komm, Herr Jesus!“ (Off 22,20) stellt, besonders die Liturgie in den Blick. Außerdem bietet er wertvolle Hilfestellungen, um für die Impulse des Heiligen Geistes empfänglicher zu werden (Hier finden Sie das Pastoralschreiben im pdf-Format).

„Es gilt wieder neu zu lernen, das Leben auf Christus hin auszurichten“, schreibt der Hirte von Sankt Pölten den Priestern, Diakonen, Pastoralassistenten, Religionslehrern und allen anderen Gläubigen. Er verweist auf den großen Schatz der Eucharistie, erörtert die Gegenwart Christi in den Sakramenten und lädt ein zu beten.

Ein reines Herz öffne die Augen für die Geheimnisse Gottes: Deshalb sei es ratsam, immer wieder - wenn möglich regelmäßig - das Sakrament der Versöhnung zu empfangen. „Jeder, der zur Kommunion geht, soll auch innerlich dafür bereit sein.“

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St. Pölten, 25. Jänner 2009

Liebe Mitbrüder im Priester und im Diakonenamt!

Liebe PastoralassistentInnen und ReligionslehrerInnen!

Liebe Gläubige!

Da sich immer häufiger die Notwendigkeit ergibt, dass ein Priester zusammen mit Diakonen, Pastoralassistenten und anderen Mitarbeitern für mehrere Pfarrgemeinden zuständig wird, habe ich nach eingehenden Beratungen mit allen wichtigen diözesanen Gremien Rahmenbedingungen für die seelsorgliche Arbeit festgelegt. Das Ziel dieser Rahmenbedingungen ist unter anderem die Pflege der Liturgie und die Förderung von Initiativen, die zu einer Glaubenserneuerung der Gemeinden beitragen können. Diese Themen betreffen freilich nicht nur neu zu bildende Pfarrverbände, sondern alle Pfarrgemeinden.

Um eine echte Glaubenserneuerung zu erreichen, wird eine Anstrengung aller notwendig sein. Schon jetzt bitte ich alle - Priester, Diakone, Pastoralassistenten, Religionslehrer, Pfarrgemeinde- und Pfarrkirchenräte sowie alle Gläubigen - um die aufrichtige Bereitschaft, zum Gelingen der Bemühungen ihren Beitrag zu leisten.

In diesem Brief möchte ich mich vor allem der Gottesdienstordnung und den liturgischen Fragen widmen.

Durch die Feier der Liturgie wird Christus selbst unter uns gegenwärtig, um uns sein Heilswerk zu vermitteln. In diesem Sinn hat das II. Vatikanische Konzil in der Dogmatischen Konstitution über die Liturgie gelehrt: „Um aber dieses so große Werk zu vollenden, ist Christus immer bei seiner Kirche, besonders in den liturgischen Handlungen. Gegenwärtig ist er im Opfer der Messe sowohl in der Person des Dieners - denn ‚derselbe bringt das Opfer jetzt durch den Dienst der Priester dar, der sich selbst einst am Kreuz dargebracht hat' -, als auch vor allem unter den eucharistischen Gestalten. Gegenwärtig ist er mit seiner Kraft auch in den anderen Sakramenten. Gegenwärtig ist er in seinem Wort, da er ja selbst spricht, wenn die heiligen Schriften in der Kirche gelesen werden. Gegenwärtig ist er schließlich, wenn die Kirche betet und singt, er, der versprochen hat: ‚wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen' (Mt 18,20)" (SC7).

Diese Gegenwart Christi und seines Heilswerkes ist der große Trost, die wirksame Hilfe, die uns Gott schenkt.

Eine Bitte an die Gläubigen

Ich bitte Euch alle, durch konstruktive Kompromissbereitschaft zu ermöglichen, dass der Priester ohne Zeitdruck, mit der erforderlichen Ruhe und Sammlung Gottesdienst feiern kann. Es sollte auch vor der hl. Messe Zeit sein für die Spendung des Bußsakramentes und nachher für Begegnung. Beachtet die neu erlassene Rahmenordnung (1. September 08) zur würdigen Feier der Eucharistie und sucht nach gangbaren Lösungen, die für das geistliche Leben aller förderlich sind. In der Rahmenordnung heißt es, dass ein Priester am Sonntag höchstens drei und werktags nur eine hl. Messe feiern darf.

Wortgottesfeiern sind etwas Wertvolles und Wichtiges, sie sind aber kein voller Ersatz für eine Eucharistiefeier. Sie sollten daher am Sonntag nur dann anstelle der Eucharistiefeier gefeiert werden, wenn besondere Situationen vorliegen wie z.B. die plötzliche Erkrankung des Priesters oder zur Ermöglichung einer Fortbildung, eines speziellen pastoralen Einsatzes, oder eines - auch notwendigen - Urlaubs und wenn kein anderer Priester zur Verfügung steht. Der gewohnheitsmäßige Ersatz der hl. Messe durch Wortgottesfeiern würde, auch wenn die Wortgottesfeiern noch so gut gestaltet wären, eine Verarmung bedeuten.

Da Christus immer gegenwärtig ist, wenn die Kirche betet und singt, und da er in seinem Wort unter uns ist, wenn die hl. Schriften gelesen werden, halte ich es für sehr erstrebenswert, dass sich in allen Filialkirchen, ebenso in Pfarrkirchen, die zu einem Pfarrverband gehören und in denen nur an bestimmten Tagen oder selten Eucharistie gefeiert wird, ein spirituelles Leben entwickelt. Schön wäre es, wenn in allen Kirchen möglichst täglich irgendein liturgischer Akt je nach dem Jahreskreis stattfände: z.B. ein Rosenkranz, eine Kreuzwegandacht, eine Adventfeier eine Eucharistische Anbetung oder ein Teil des Stundengebetes.

Es ist mir aber ein sehr großes Anliegen, dass gleichzeitig mit der Pflege vielfältiger Ausdrucksformen liturgischen Betens der hohe Wert der Eucharistie wieder von mehr Gläubigen entdeckt wird. Ich möchte an die Worte des Hebräerbriefes erinnern: „Lasst uns nicht unseren Zusammenkünften fernbleiben, wie es einigen zur Gewohnheit geworden ist, sondern ermuntert einander" (Hebr 10,25).

Denkt an die Möglichkeit, Fahrgemeinschaften zu bilden und in manchen Fällen Transportgelegenheiten einzurichten. Der Katechismus der Katholischen Kirche lässt es in Bezug auf den verpflichtenden Charakter der Erfüllung des Sonntagsgebotes nicht an Klarheit mangeln. So heißt es in Nr. 2181: „Die sonntägliche Eucharistie legt den Grund zum ganzen christlichen Leben und bestätigt es. Deshalb sind die Gläubigen verpflichtet, an den gebotenen Feiertagen an der Eucharistiefeier teilzunehmen, sofern sie nicht durch einen gewichtigen Grund (z.B. wegen Krankheit, Betreuung von Säuglingen) entschuldigt oder durch ihren Pfarrer dispensiert sind. Wer diese Pflicht absichtlich versäumt, begeht eine schwere Sünde."

Es ist normalerweise auch nicht angebracht, an Orten, an denen Eucharistie gefeiert wird, zusätzlich einen Wortgottesfeier anzubieten, weil früher zu dieser Zeit eine zweite oder dritte Messe stattgefunden hat. Diesbezüglich ist in manchen Pfarren eine Revision der Gottesdienstordnung erforderlich, im Zweifelsfall sollte dem Ordinariat eine Anfrage vorgelegt werden.

Was können wir tun, damit in Bezug auf den Messbesuch eine positive Trendwende einsetzt?

Eine Voraussetzung dafür besteht wahrscheinlich darin, dass zunächst wir selbst - alle, die regelmäßig die hl. Messe feiern bzw. mitfeiern - wirklich aus der Eucharistie leben, d.h. es neu lernen, das Leben auf Christus auszurichten und die Arbeit, die Freuden und Leiden, die Hoffnungen und Sorgen auf den Altar zu legen und mit den Gaben der Kirche - Brot und Wein - zu vereinen, damit alles in Christus, in eine Gott wohlgefällige Opfergabe verwandelt wird und wir durch die hl. Kommunion mit ihm, dem Mensch gewordenen Gottessohn, eins werden. Das schenkt Halt und Mut, das klärt den Blick und verändert nach und nach das Leben.

Wir werden in den nächsten Jahren nicht alle Pfarren halten können, gewisse Umstellungen werden unumgänglich sein, aber wenn in einem Ort, in einer Gegend die hl. Messe gläubig gefeiert wird - „im Geiste und in Wahrheit „ - das heißt, dass wir uns um IHN und mit IHM versammeln, um durch ihn tätig zu werden, dann ist das eine Quelle der Hoffnung. Da bilden sich neue Zentren des Glaubens, die anziehend sind und die Gläubigen beheimaten, - auch die Jugend.

Katechese über die Eucharistie und Gebet

Um das zu erreichen, wird es freilich notwendig sein, dass der Priester, der Diakon, der Pastoralassistent, der Religionslehrer, insbesondere die Eltern und alle, die die Möglichkeit dazu haben, jede sich bietende Gelegenheit nützen, um gut zu erklären und glaubwürdig zu vermitteln, welchen Schatz wir in der Eucharistie haben, was das Wesen der hl. Messe ausmacht und worin die bewusste, aktive Teilnahme besteht, zu der alle Gläubigen berufen sind.

Ein großer Schatz ist das Gebet. Seid betende Menschen. Pflegt das Gebet in Euren Wohnungen, Euren Häusern, Euren Familien, in Euren Kirchen und Kapellen. Lehrt beten - auch das ist nicht nur eine Aufgabe des Priesters - und hört nicht auf, die Wege des Gebetes zu ergründen, denn niemand kann sagen, dass er ein für alle Male beten gelernt hat.

Schön wäre es, wenn es in den Familien zur Gewohnheit würde, die liturgischen Texte - insbesondere die Lesungen und das Evangelium des Sonntags und der Feiertage - in den Tagen davor gemeinsam durchzugehen: zB die Eltern mit den Kindern, insbesondere auch mit den erwachsen werdenden oder bereits erwachsenen Söhnen und Töchtern oder gemeinsam mit kleineren oder größeren Gruppen aus der Gemeinde. Das öffnet das Herz für den Sonntag und für die Feste des Kirchenjahres, das lässt die Frohbotschaft in die Herzen eindringen und konkret werden. Das ist freilich nur dann fruchtbar, wenn das Mittun freiwillig ist.

Eine andere wertvolle Gewohnheit besteht darin, in den Kirchen regelmäßig, möglichst täglich, Jesus, der im Tabernakel unter der Gestalt des Brotes in geheimnisvoller, aber wesenhafter und wirklicher Weise gegenwärtig ist, aufzusuchen. Solche Begegnungen mit Ihm, die ganz privat sein und in aller Stille geschehen können, werden Euch bewusst machen, dass ER bei Euch ist, in Eurem Dorf, in Eurer Nähe, ja in Euch selbst, das weckt den Glauben an die Gegenwart des Herrn. Deshalb ist es auch wichtig, dass möglichst alle Kirchen während des Tages offen sind. Ihr werdet Wege finden, damit Eure Kirche täglich zu bestimmter Stunde in der Früh aufgesperrt und abends verschlossen wird. In der Diözese werden wir uns bemühen, bei der Schaffung geeigneter Sicherheitsvorkehrungen zur Vermeidung von Diebstählen behilflich zu sein.

Die Liturgie lieben und pflegen

Es ist mir auch ein Anliegen, dass die liturgischen Bestimmungen liebevoll beachtet werden. Nach meinem Eindruck wird in den meisten Pfarrgemeinden die Liturgie hochgehalten und viel Liebe aufgewendet, um die Gottesdienste würdig zu gestalten. Trotzdem werden sich fast immer manche Dinge finden lassen, die in der Art, wie die Liturgie ausgeführt und wie ihr gefolgt wird, noch Verbesserungen zulassen.

Das II. Vatikanische Konzil hat eine umfassende Neugestaltung der Liturgie gebracht. Die Umstellungen sind fast überall gut umgesetzt worden, mancherorts hat es auch Missbräuche und Fehlentwicklungen gegeben, die inzwischen - so hoffe ich - großteils korrigiert sind. Jetzt ist die Zeit gekommen, um uns an der vorgesehenen liturgischen Ordnung eindeutig auszurichten. Sie bietet ausreichend Freiräume und Gestaltungsmöglichkeiten für eine sehr lebendige und den Bedürfnissen der Gemeinde entsprechende Liturgie und bewahrt zugleich vor geisttötender Routine.

Sie stärkt die Einheit und das Verlangen, dass der Herr mit seinem Wort und dem Geheimnis seiner Erlösung unter uns seine Wirksamkeit entfaltet. Daher wird es angebracht sein, wenn jeder Priester in regelmäßigen Abständen überprüft, in welchen Punkten die „Ars celebrandi", die Kunst des liturgischen Feierns, verbessert werden könnte. Er soll daher auch auf den Rat anderer hören.

Mit Freude habe ich in den vergangenen vier Jahren festgestellt, mit welcher Liebe und Sorgfalt die Kirchen und Kapellen in unserer Diözese gepflegt werden. Das ist ein gutes Zeichen, zugleich ein Gebiet, in dem wir weiter wachsam bleiben müssen, damit wir uns nicht an mache Armseligkeiten und Mängel gewöhnen. So gibt es immer noch Kirchen mit Volksaltären, die billige Provisorien darstellen, oder mit Sedilien, die der Würde des Gotteshauses nicht entsprechen. Manche Tabernakel könnten durch eine entsprechende Gestaltung noch mehr zur Anbetung einladen. Auch auf die eine oder andere Sakristei bin ich gestoßen, die einer gründlichen Sanierung und Neuordnung bedarf, um die sakralen Gegenstände, die Messgewänder und liturgischen Bücher in angebrachter Weise zu verwahren. Legt Euren ganzen Stolz darauf, Eure Kirchen und Kapellen so zu haben, dass jeder, der sie betritt, bemerkt: Hier liebt man Christus.

Die heilige Kommunion würdig empfangen

Denkt aber ebenso daran, wie wichtig es ist, dass Eure Herzen, wenn Ihr Euch dem Altar nähert, um die hl. Kommunion zu empfangen, dafür bereitet sind. Erinnert Euch an das Wort des hl. Paulus: „Wer also unwürdig von dem Brot isst und aus dem Kelch trinkt, macht sich schuldig am Leib und am Blut des Herrn. Jeder soll sich selbst prüfen; Erst dann soll er von dem Brot essen und von dem Kelch trinken. Denn wer davon isst und trinkt, ohne zu bedenken, dass es der Leib des Herrn ist, der zieht sich das Gericht zu, indem er isst und trinkt" (1 Kor 11,27-29).

Es ist wichtig, regelmäßig - und immer wenn nötig - das Bußsakrament zu empfangen. Im Katechismus der Katholischen Kirche heißt es: „Wer Christus in der eucharistischen Kommunion empfangen will, muss im Stande der Gnade sein. Falls jemand sich bewusst ist, dass er eine Todsünde begangen hat, darf er die Eucharistie nicht empfangen, ohne vorher im Bußsakrament die Lossprechung empfangen zu haben" (Nr. 1415). Ein reines Herz öffnet die Augen für die Geheimnisse Gottes und macht empfänglich für die Impulse des Heiligen Geistes. Es lohnt sich, auf diese Einzelheiten zu achten. „Der Arm des Herrn ist ungeschwächt" (Jes 59,1), das gilt auch für unsere Zeit. „Er ist der selbe heute wie gestern in alle Ewigkeit" (Hebr 13,8).

So bitte ich Euch, diese Hinweise wohlwollend aufzunehmen und in Euren Herzen zu erwägen. Viel Zuversicht und Gottes Segen wünscht Euch

Klaus Küng

Bischof



Randtexte:

Die pastoralen Rahmenbedingungen sollen zur Glaubenserneuerung der Pfarren beitragen.

Die Pflege der Liturgie trägt wesentlich zur Glaubenserneuerung bei.

Alle sind aufgerufen, an der Glaubenserneuerung mitzuwirken.

Christus selbst wird durch die Feier der Liturgie gegenwärtig.

In den Sakramenten und in seinem Wort ist Christus gegenwärtig

Wo zwei oder drei in Christi Namen versammelt sind, da ist er mitten unter ihnen.

                                                        ô

Die Priester sollen ohne Zeitdruck und mit der notwendigen inneren Ruhe die Eucharistie feiern.

Wortgottesfeiern sind wertvoll, aber kein Ersatz für die Eucharistiefeier.

Wenn die Gemeinde betet und singt, ist Christus gegenwärtig.

In allen Pfarr- und Filialkirchen soll sich reges spirituelles Leben entwickeln.

Alle Gläubigen sollen den hohen Wert der Eucharistie wieder entdecken können.

Christen sollen einander helfen, regelmäßig zum Gottesdienst zu kommen.

Es ist gerade der Sonntagsgottesdienst, der den Grund zum christlichen Leben gibt.

Wortgottesfeiern sollen nicht zusätzlich angeboten werden, wenn es im Ort bereits eine Eucharistiefeier gibt.

                                                          ô

Es gilt wieder neu zu lernen, das Leben auf Christus hin auszurichten,

Der Empfang der hl. Kommunion schenkt den Menschen Halt und gibt ihnen neuen Mut.

Wo die hl. Messe gefeiert wird, ist auch eine Quelle der Hoffnung.

                                                          ô

Die Eucharistiefeier ist ein großer Schatz für die Menschen.

In den Häusern, Familien, Kirchen und Kapellen soll das tägliche Gebet gepflegt werden.

Es soll zur Gewohnheit werden, das Sonntagsevangelium in den Familien zu lesen.

Die regelmäßige eucharistische Anbetung in den Kirchen soll zur wertvollen Gewohnheit werden.

Die Kirchen sollen für betende Menschen immer offenstehen.

                                                          ô

In vielen Pfarrgemeinden wird die Liturgie hochgehalten und mit viel Liebe gepflegt.

Die liturgische Erneuerung wurde überall gut umgesetzt. Leider hat es mancherorts auch Fehlentwicklungen gegeben.

Jedes liturgische Feiern soll immer wieder überprüft werden, um es zu verbessern.

Die Pflege der Kirchen und Kapellen ist ein Zeichen, welchen Wert Menschen auf ihre Gotteshäuser legen.

Jeder, der eine Kirche betritt, soll sehen können, dass Christus an diesem Ort geliebt wird.

                                                          ô

Jeder, der zur Kommunion geht, soll auch innerlich dafür bereit sein.

Das regelmäßige Bußsakrament ist für das christliche Leben äußerst wichtig.

Ein reines Herz macht empfänglich für die Impulse des heiligen Geistes.



[Von der Diözese Sankt Pölten zur Verfügung gestelltes Original]