Kongress über Marienerscheinungen in Lourdes

Initiative der Internationalen Päpstlichen Marianischen Akademie

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ROM, 4. September 2008 (ZENIT.org).- Vom 4. bis zum 8. September findet in Lourdes der 22. Kongress der Internationalen Päpstlichen Marianischen Akademie statt. Er widmet sich dem Thema: „Die Erscheinungen der seligen Jungfrau Maria zwischen Geschichte und Theologie“.



Den Vorsitz des Kongresses führt Kardinal Paul Poupard, emeritierter Präsident des Päpstlichen Rates für die Kultur. Poupard ist der Sondergesandte Benedikts XVI. zu einem Ereignis, das zur Feier der Erscheinungen der Muttergottes in Massabielle vor 150 Jahren stattfindet.

Der Kongress wird vom Bischof von Tarbes und Lourdes, Jacques Perrier, dem Präsidenten der französischen Gesellschaft für marianische Studien, Jean Longère, dem Präsidenten der Marianischen Akademie, P. Vincenzo Battaglia OFM, dem Rektor des Heiligtums, P. Raymond Zambelli, und Kardinal Poupard gemeinsam eröffnet. Er findet 50 Jahre nach dem ersten in Lourdes organisierten Kongress der Akademie statt.

Der Teilnehmer werden in 14 Sprachgruppen arbeiten. Außerdem wird es eine ökumenische Gruppe geben sowie eine weitere der Ökumenischen Gesellschaft der Seligen Jungfrau Maria.

Mit einem Pontifikalhochamt, dem Kardinal Poupard vorsteht, wird der Kongress seinen feierlichen Abschluss finden.

Die Internationale Päpstliche Marianische Akademie ist ein päpstliche Einrichtung, die alle an der Mariologie Interessierten vereint: Katholiken, Orthodoxe, Protestanten sowie Muslime.

Wie der Präsident der Akademie in der vatikanischen Zeitung „Osservatore Romano“ vom 4. September erklärte, habe der Kongress eine pastorale, spirituelle und formative Zielsetzung, dies vor allem in Anbetracht der zahlreichen Marienheiligtümer und deren Bedeutung für die Sendung der Kirche und das Leben des einzelnen.

Von Lourdes, dem Ort der Erscheinung der „Unbefleckten Empfängnis“, als Veranstaltungsort erwartet sich Battaglia zahlreiche Früchte.