Konrad von Offida (1237-1306)

Franziskaner und Prediger

Rom, (ZENIT.org) Britta Dörre | 227 klicks

Konrad von Offida wurde 1237 in Offida bei Ascoli geboren. Im Alter von 14 Jahren trat er in den Orden der Franziskaner ein. Im Kloster verrichtete er viele niedrige Arbeiten, ganz dem Ideal des heiligen Franziskus entsprechend. Seine Mitbrüder nannten ihn sogar den „zweiten Franziskus“, so groß war seine Demut.

Konrad lebte in strenger Askese. Oft hatte er Visionen; einmal erschien ihm die Jungfrau Maria und legte ihm das Jesuskind in die Arme.

Konrad war auch als Bußprediger unterwegs. Die Kunde von ihm verbreitete sich rasch, doch der Selige zog die Abgeschiedenheit der Klöster vor. Er lebte einige Zeit in Forano; 1256 begab er sich nach Assisi und dann nach La Verna und Rivotorto.

Konrad von Offida starb am 12. Dezember 1306 in der Nähe von Assisi. 1320 wurden seine sterblichen Überreste nach Perugia überführt. Seit 1872 befinden sie sich dort in der Kathedrale.

Konrad von Offida wurde am 21. April 1817 von Papst Pius VII. seliggesprochen.