Kontemplation, Leben in Gemeinschaft und Freude

Grußadresse von Papst Franziskus an die Klausurschwestern

Rom, (ZENIT.org) Britta Dörre | 348 klicks

Um 16.15 Uhr begab sich Papst Franziskus zum Gebet am Schrein der heiligen Klara in der Krypta der Basilika „Santa Chiara“. Im Anschluss folgte ein stilles Gebet vor dem Kreuz von San Damiano in der Chorkapelle von „Santa Chiara“.

Papst Franziskus dankte den Klausurschwestern für ihre Gebete. Wenn eine Schwester ihr Leben im Gebt für die Kirche verbringe, könnte man denken, sie führe ein isoliertes Leben. Der Weg einer Schwester, die in Klausur lebe, sei Jesus Christus, der im Zentrum von allem und aller Gebete stehe. Deshalb geschehe genau das Gegenteil, wenn eine Schwester in Klausur, werde sie sehr menschlich. Sie verstehe den Menschen und seine Schwächen. Zeichen dieser Menschlichkeit sei die innere Freude.

Wenn eine Schwester in Klausur in Kontemplation Christus betrachte, betrachte sie die Welt mit den Augen Jesu, mit den Augen einer Mutter. Papst Franziskus betonte anschließend die Bedeutung des Lebens in Gemeinschaft. Es sei manchmal kein leichtes Leben, es gebe manchmal Spannungen.

Er forderte die Schwestern dazu auf, untereinander Freundschaften zu pflegen, dass sie wie in einer Familie im Kloster lebten, dass es immer Liebe, aber kein Wettbewerb herrsche. Zwei Dinge seien deshalb wichtig: Kontemplation und das Leben in der Gemeinschaft und schließlich die Freude.